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Veränderungen wagen

5. November 2014, 00:00

Die Schlagworte Energiesparen und Emissionsreduktion haben sich bereits in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger festgesetzt. Die Klimaschutzinitiative des BMLFUW klimaaktiv liefert die Werkzeuge, die Wende auch umzusetzen – und den Menschen den Mut zur Veränderung zu geben.

Wenn der Innsbrucker Weinhändler Alexander Gottardi durch seine gediegene Vinothek in der Heiligengeistgasse streift, sind die Regale mit Bordeauxs, Toskaner, Illmitzer und anderen önologischen Perlen bestens ausgeleuchtet. Das wohlige Ambiente des Weingeschäfts hat in weiten Bereichen seinen Grund in einem ausgeklügelten Beleuchtungssystem, in dem modernste LED-Technik zur Anwendung kommt. Das Konzept basiert auf dem 2013 ausgearbeiteten klimaaktiv-Beleuchtungsleitfaden und wurde von Alexander Gottardi gemeinsam mit einem Energieberater umgesetzt. Heute spart der Tiroler jährlich über 400 Euro an Stromkosten und verfügt über einen deutlich aufgewerteten Schauraum. Sein Betrieb ist eine der vielen Verkörperungen der klimaaktiv-Leitidee: Energiesparen schont Konto und Klima.

Werkzeuge der Wende

Die Notwendigkeit der Energiewende ist heute weitgehend gesellschaftlicher Mainstream. Die Erkenntnis, dass Reden allein nicht genügt, schon weniger. Daher benötigt Klimaschutz zahlreiche Werkzeuge, Vorbilder und Multiplikatoren, um den Gedanken des Sparens und des Umbaus des Energiesystems zu leben. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) rief 2004 die Initiative klimaaktiv ins Leben, um genau diese Tools zu entwickeln. Die Vorgabe dazu ist eindeutig:

klimaaktiv beschleunigt die Markteinführung und rasche Verbreitung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen – und dies alles in hoher Qualität. Jedes Monat, das eine optimierte Heizungsanlage, ein effizientes Biomasseheizwerk oder ein top-effizientes Haushaltsgerät früher seine Arbeit an der Stelle alter Energiefresser tut, reduziert Emissionen und entlastet das Klima. Von Anbeginn an mit Ideen erfüllt wird klimaaktiv von der Österreichischen Energieagentur, die sich operativ um Programme und Projekte kümmert. Im Fokus stehen dabei die vier Themencluster, in denen die wesentlichen Ansatzpunkte der Wende zusammengefasst wurden:

  • Bauen & Sanieren
  • Energiesparen
  • Erneuerbare Energieträger und
  • Mobilität

Entlang dieser Viererkette fädeln sich die wichtigsten Emissions-Verursacher (Gebäude, Verkehr) und die Lösungsansätze (Effizienz und Erneuerbare Energie) auf. klimaaktiv ist Antreiber für Beratungs- und Qualifizierungsoffensiven in verschiedenen Branchen, schafft transparente Standards für effizientes Bauen, realisiert wichtige Qualitätssicherungsmaßnahmen durch Multiplikatoren und verbindet die AkteurInnen aus Wirtschaft und Verwaltung. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Interessensgruppen – BürgerInnen, Wirtschaft und Behörden – ist in allen klimaaktiv-Initiativen zentral. Denn eines ist unumstößlich: Klimaschutz benötigt Kooperation.

Die Energiewende ist kein Selbstläufer. Sie kann nur gelingen, wenn Unternehmen, Gemeinden und Haushalte von den Zielen überzeugt sind und selbst aktiv werden. Konsequenterweise ist klimaaktiv systematisch auf Kooperation ausgerichtet. Durch diese Form des Multi-Level-Governments schafft Österreichs stärkste Klimaschutz-Initiative den überregionalen Brückenschlag zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.


klimaaktiv in Zahlen

  • 1.000.000: Menschen leben in einer e5-Gemeinde
  • 70.000: Menge an Tonnen CO2, die in über 1.800 Unternehmen und Institutionen durch Mobilitätsprojekte eingespart wurden
  • 90.000: jährliche Anzahl von FahrschülerInnen, die spritsparende Fahrweise lernen
  • 10.000: Zahl der InstallateurInnen, PlanerInnen, EnergieberaterInnen für Betriebe und FahrlehrerInnen, die im Rahmen von klimaaktiv ausgebildet wurden
  • 4.000: Angebot an energieeffizienten Waschmaschinen, Handys, Geschirrspülern, Autos u.v.m. auf topprodukte.at
  • 1.700: Hotels, Pensionen und Bürogebäude, die auf Energiespar- und Sanierungsmöglichkeiten gecheckt wurden
  • 1.250: Holzheizwerke qualitätsgesichert: 10 % Effizienzsteigerung
  • 1.100: SpritspartrainerInnen, die auf Initiative von klimaaktiv in ganz Österreich ausgebildet wurden
  • 300: Gebäude, die nach klimaaktiv Standard deklariert wurden
  • 140: so viele Unternehmen und Verbände wirken an der Entwicklung und Verbreitung von Klimaschutz-Know-how mit

www.klimaaktiv.at

  • Artikelbild
    bmlfuw / kurt hörbst
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