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Unternehmen Energiewende: Gemeinsam Klimaziele erreichen

5. November 2014, 00:00

Ohne verstärkte Anstrengungen zur Anpassung an den Klimawandel wird die Verletzlichkeit Österreichs gegenüber dem Klimawandel in den kommenden Jahrzehnten zunehmen. Die Zeit für eine grundlegende Veränderung, für die Energiewende, ist mehr als reif.

Anpassungsmaßnahmen können die negativen Auswirkungen des Klimawandels nur abmildern, vollständig ausgleichen können sie diese nicht. Zu diesem Ergebnis kommt etwa der europaweit erste nationale Klimawandel-Sachstandsbericht. Der Bericht zeigt deutlich, dass dem Phänomen Klimawandel nur gesamtheitlich begegnet werden kann. Gleichzeitig liefert er eine fundierte Basis für künftige Vorhaben. "Wenn wir eine weitere Erderwärmung verhindern wollen, ist eine grundlegende Veränderung des Zusammenspiels zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt erforderlich – alle müssen aktiv werden und einen Beitrag leisten", heißt es aus dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW).

Bisherige Maßnahmen sind zu wenig

Die nationalen Emissionen sind seit 1990 gestiegen, obwohl sich Österreich unter dem Kyoto-Protokoll zu einem Rückgang von 13 Prozent verpflichtet hat. Die bisher gesetzten Maßnahmen decken den von Österreich erwarteten Beitrag zur Erreichung des globalen 2C-Ziels nicht ab.

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen an einem Strang ziehen, es braucht die Verhaltensänderung Einzelner und das rasch eingeleitet und umgesetzt wird. Mit einem Wort: Es ist höchste Zeit für die Energiewende.

An einem Strang für unsere Zukunft

Moderne Umweltpolitik steht in keinem Widerspruch zu Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum:

Derzeit werden alleine im Umweltsektor durch 170.000 Beschäftigte knapp 36 Milliarden Euro erwirtschaftet. Mit dieser "grünen Kraft" startet man im BMLFUW das Unternehmen Energiewende. Die Wirtschaft ist ein Schlüssel für diese Herausforderung. Viele österreichische Unternehmen leben bereits die Neuorientierung hin zu einer "green economy", sie sind beispielgebend. Gemeinsam mit 7.200 Wirtschaftspartnern wurden mit den Programmen des Ministeriums knapp 100.000 Projekte umgesetzt und allein im Jahr 2013 6,7 Mio. Tonnen CO2 eingespart. Das sind neun Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in Österreich. Umgerechnet ersparte man sich dadurch den Import von 2,5 Mrd. Liter Erdöl im Wert von 1 Mrd. Euro. Es soll aber noch mehr werden, mehr Einsparungen und mehr beteiligte Unternehmen. Ziel ist es, bis 2018 mit 10.000 Wirtschaftsbetrieben die Energiewende umzusetzen. Mit einer begleitenden Exportoffensive für Umwelttechnologie will der Minister den Umsatz des Umweltsektors auf 40 Mrd. Euro und die Zahl der Beschäftigten auf 200.000 steigern, um damit die Klimaziele bis 2020 aus eigener Kraft zu schaffen. Aktuell sind bereits viele namhafte heimische Unternehmen mit an Bord, wie etwa A1 mit klimaaktiv mobil sowie REWE und Vöslauer als klimaaktiv Paktpartner, um nur Einige zu nennen.

Für aktive Bürgerbeteiligung

Nach einer GfK-Studie sagen 70 Prozent der ÖsterreicherInnen, dass die Energiewende rasch umgesetzt werden soll – weg von Öl, Kohle und Gas hin zu Wind-, Solarenergie und Biomasse. Nicht zuletzt deshalb setzt man im BMLFUW auch auf aktive Bürgerbeteiligung. Das Ressort hat dafür ein Online-Tool, den klimaaktiv Coach, entwickelt. Schon mit einer Einsparung von 1 Kilogramm CO2 pro ÖsterreicherIn pro Woche ist der Weg ein richtiger. Auf www.klimaaktiv-coach.at können einfach umsetzbare Maßnahmen, wie zum Beispiel die Umstellung auf moderne LED-Lampen, ausgewählt werden. Je mehr Menschen mitmachen, desto schneller erreicht man gemeinsam das Ziel, ist man im BMLFUW überzeugt.

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    foto: pixhunter, öbb-personenverkehr ag/mert dürümoglu, lukas schaller, bmlfuw/alexander haiden (2), pixhunter, kommunalkredit public consulting gmbh, pixhunter (2)
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