Lukits klagt erneut Energie Burgenland

31. Oktober 2014, 15:12
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Prozess um Abfindung und Urlaubsgeld beginnt im Dezember

Eisenstadt - Ex-BEWAG-Chef Hans Lukits geht erneut gegen die Energie Burgenland vor Gericht: Der 2011 entlassene Manager fordert vom aus der Fusion von BEWAG und BEGAS entstandenen Unternehmen Abfindung und Urlaubsgeld. Laut ORF Burgenland geht es dabei um rund 50.000 Euro. Auf APA-Anfrage bestätigte das Unternehmen am Freitag die Klage, nicht aber die Höhe der Forderung.

Der Prozess findet in Eisenstadt statt. Die erste Verhandlung ist für 9. Dezember angesetzt. Betreffend die Forderung hieß es am Freitag aus der Energie Burgenland, man werde nicht zahlen.

Match an mehreren Fronten

Nach der Entlassung der ehemaligen BEWAG-Vorstände Lukits, Josef Münzenrieder und später auch ihres Nachfolgers Reinhard Schweifer matcht sich der Energieversorger juristisch an mehreren Fronten. Alle drei Ex-Manager gingen vor Gericht.

Eine Klage von Lukits gegen seine nachträglich 2011 erfolgte fristlose Entlassung wurde im November 2012 vom Landesgericht Eisenstadt abgewiesen. Im Juli 2013 verwarf das Oberlandesgericht Wien in einem Teilurteil auch die Berufung des Managers. Der Bereich Abfertigung und Urlaubsgeld wurde damals noch nicht abgehandelt.

Der Zivilprozess von Münzenrieder gegen die Energie Burgenland wurde zuletzt im Juli dieses Jahres vertagt. Das von Schweifer angestrengte Verfahren, in dem er auf Einhaltung seines Dienstvertrages geklagt hatte, ist derzeit unterbrochen. (APA, 31.10.2014)

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