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Big Data Services aus der Cloud

5. November 2014, 14:29

Wie T-Systems die Cloud beschleunigt und sie so für Big Data bereit macht.

Die Analyse großer Datenbestände, also Big Data, ist zeitaufwendig. Der Flaschenhals dabei sind die Datenbanken. Werden die Daten in den Arbeitsspeicher — In Memory — verlagert, dann steigert sich die Datenverarbeitungsgeschwindigkeit extrem.

"Was zuvor Tage in Anspruch genommen hat, geht nun in Minuten", berichtet Peter Öhlinger von T-Systems. Die Sache hat nur einen Haken — die benötigte Hardware ist nicht ganz günstig. Daher bietet T-Systems mit der High Performance Jet Cloud das In Memory Computing als eine Dienstleistung aus der Cloud an: "Damit ermöglichen wir einen vergleichsweise kostengünstigen Zugang," so Öhlinger.

Diffizile Angelegenheit

Mit der entsprechenden Expertise von erfahrenen Dienstleistern kann Big Data aber auch weitere Wege eröffnen: "Wenn man unstrukturierte Daten aus dem Internet analysiert, dann ist die Herangehensweise eher eine wissenschaftliche — also sehr von der spezifischen Fragestellung abhängig," erläutert Öhlinger weiter. Daher gibt es auch nicht die Big Data-Software schlechthin. Die Schlüsselrolle kommt neben der schnellen Hardware den Experten zu, die anlassbezogen nach Lösungsmöglichkeiten suchen und dafür verschiedenste Tools einsetzen.

Öhlinger prophezeit Big Data in jedem Fall eine große Zukunft — und sie könnte viel schneller Realität werden, wenn ihr nicht so sehr der Geruch von Science Fiction anheften würde: "Big Data kann Fragen beantworten, die heute noch niemand stellt. Nicht weil sie etwa irrelevant wären, sondern weil niemand glauben würde, dass man sie beantworten könnte," so der T-Systems Experte.

Zielgerichtete Werbung

Big Data ist in der Tat ein zunehmend bestimmender IT-Trend. Unsicherheit herrscht noch hinsichtlich der Nutzungsmöglichkeiten. T-Systems betreibt aktuell ein Projekt in Ungarn, das zielgerichtete Werbung am Handy ermöglichen soll. "SMS-Werbung hat derzeit eine noch geringe Akzeptanz", so Markus Berger, Big Data Experte bei T-Systems, "Wir versuchen diese Werbung so treffsicher zu machen, dass sie für den Kunden den Charakter einer wertvollen Information bekommt," ergänzt Berger.

Als eine Möglichkeit nennt Berger Reiseversicherungen, die nur Personen angeboten werden, die sich gerade im Umfeld des Budapester Flughafens aufhalten. Bei solchen Aktionen hat man oft eine Trefferquote von unter einem Prozent. "Wenn wir auf 10 Prozent kommen, ist das schon ein Erfolg," eläutert der T-Systems Experte. Dabei geht es weniger um die – beim SMS-Versand vernachlässigbaren – Kosten, sondern um das Unternehmensimage. "Wenn ich zu viel Werbung bekomme, die mich nicht interessiert, entwertet das auch die Marke," resümiert Berger.

Klare Vorteile

Ein weiterer aktueller Trend liegt im Bereich Business Intelligence und hier das sogenannte Self Service Reporting. Damit können Fachabteilungen Auswertungen selbst aus einer Art Baukasten zusammenstellen. Die Vorteile dafür liegen klar auf der Hand.

Zum einen ist man bei der Erstellung von Analysen und Berichten nicht von der IT-Abteilung abhängig und hat daher die benötigten Zahlen schneller am Tisch. Zum anderen löst dieses zentral zur Verfügung gestellte und trotzdem flexibel nutzbare Tool die Auswertungen mit Excel, einem tendenziell fehleranfälligen, manuellen Prozess, ab. (ecaustria)

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    foto: business economy
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