Hirsch Servo dämmt Verluste ein

31. Oktober 2014, 09:03
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Umsatz steigt leicht

Wien/Glanegg - Der börsennotierte Kärntner Verpackungshersteller und Maschinenbauer Hirsch Servo hat seine Verluste im Geschäftsjahr 2013/14 (per Ende Juni) nach massiven Einsparungen deutlich verringert. Das Ergebnis unter dem Strich verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von minus 3,85 Mio. auf minus 632.000 Euro, teilte das Unternehmen mit.

Der Verlust vor Steuern ging von 4,38 Mio. auf 113.000 Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBIT) drehte von minus 1,91 Mio. auf plus 1,98 Mio. Euro und war somit erstmals seit 2010/11 wieder positiv.

Der Grund dafür seien höhere Deckungsbeiträge aufgrund besserer Margen, niedrigere operative Fixkosten, niedrigere Abschreibungen, geringere Abschreibungen aufgrund von Wertminderungen sowie die Versicherungsentschädigung für den Werkshallenbrand in Glanegg (Bezirk Feldkirchen) vom Juli 2013 für bereits abgeschriebene Wirtschaftsgüter gewesen. Der Verlust je Aktie sank von 7,72 auf 1,27 Euro.

Eigenkapitalquote steigt

Die Verkaufserlöse entwickelten sich stabil - mit einem leichten Umsatzplus von einem Prozent auf 89,05 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 1,3 auf 12,7 Prozent - bei einer Nettoverschuldung von 42,93 Mio. Euro (2012/13: 52,04 Mio. Euro).

Am 9. Oktober 2014 hatte Hirsch Servo mitgeteilt, dass die 100-Prozent-Tochter Lifemotion S.A. der niederösterreichischen Herz Beteiligungs GmbH die restlichen, nachrangig gestellten Kredit- und Darlehensforderungen in Höhe von 19 Mio. Euro ebenfalls in ein unbefristetes Gesellschafterdarlehen umwandelt, wodurch auch dieser Teilforderungsbetrag zu IFRS Eigenkapital wird. Damit erhöhe sich die Eigenkapitalquote des Hirsch-Servo-Konzerns auf rund 38 Prozent.

Hirsch Servo beschäftigte per Ende Juni 553 (Vorjahr: 569) Mitarbeiter. (APA, 31.10.2014)

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