IS soll mehr als 200 Iraker ermordet haben

30. Oktober 2014, 18:51
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Massengrab im Westen des Landes entdeckt

Bagdad - Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) soll im Westen des Iraks mehr als 200 Mitglieder eines sunnitischen Stammes getötet haben. Die irakische Nachrichtenseite "Al-Sumaria" berichtete am Donnerstag unter Berufung auf einen Stammesscheich von einem Massengrab mit 150 Leichen. Es sei in einem Flusstal nordwestlich der Stadt Ramadi in der Provinz Al-Anbar entdeckt worden.

Das Portal "Al-Mada" meldete zudem, die Extremisten hätten in der nahe gelegenen Stadt Hit 30 Kämpfer desselben Stammes zusammengetrieben und erschossen. Anrainer und Angehörige seien zum Zuschauen gezwungen worden.

Bereits am Mittwoch hatten die IS-Extremisten in Hit mehr als 40 Angehörige des Stammes Albu Nimr erschossen. Bilder zeigten Leichen mit verbundenen Augen. (APA, 30.10.2014)

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