Facebook: Oculus Rift erst bei 100 Millionen Nutzern relevant

30. Oktober 2014, 14:18
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Mark Zuckerberg sieht Zehn-Jahres-Perspektive zum Aufbau einer wichtigen Plattform

Die Pläne von Facebook in Hinblick auf die VR-Brille Oculus Rift sind langfristiger Natur. Das betonte das Unternehmen bereits bei der milliardenschweren Übernahme. Nun gab man weitere Einschätzungen und einen ersten zeitlichen Ausblick bekannt.

100 Millionen

Um Bedeutung als relevante Hardware-Plattform zu erlangen, müsse man in den kommenden Jahren eine Nutzerbasis von zumindest 50, oder besser 100 Millionen Menschen erreichen, erklärte Facebook-CEO Mark Zuckerberg kürzlich gegenüber Investoren. Derzeit dürfte die Rift, die sich nach wie vor offiziell in Entwicklung befindet, einige tausend Besitzer gefunden haben – vorwiegend Publikum aus dem Bereich der Early Adopter und Entwickler, die das Potenzial der Virtual Reality-Technologie ergründen wollen.

Zehn Jahre

Habe man einmal diesen Meilenstein erreicht, so Zuckerberg weiter, sei es auch wirtschaftlich interessant, das Ökosystem zu entwickeln. Seine Aussagen seien dabei als Zehn-Jahres-Perspektive zu verstehen. Über mehrere Hardware-Iterationen der Rift solle das Publikum so lange vergrößert werden, bis sich daraus vielleicht einmal ein weiterführendes Geschäftsmodell ableiten lasse, zitiert ihn Eurogamer.

Potenziale

Dabei betonte Zuckerberg einmal mehr das VR-Potenzial abseits von Games. Als Szenarien nannte er etwa Live-Rundumsicht bei einem Sportevent, virtuelle Klassenzimmer oder Arztkonsultationen. Bei Oculus VR selbst hatte man mehrfach betont, dass man den Fokus bei der Entwicklung der Brille weiterhin auf Spiele legen werde. (gpi, derStandard.at, 30.10.2014)

Links

Eurogamer

  • Oculus Rift soll in zehn Jahren eine tragfähige Plattform werden, hofft Mark Zuckerberg.
    foto: ap

    Oculus Rift soll in zehn Jahren eine tragfähige Plattform werden, hofft Mark Zuckerberg.

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