US-Filmbranche gibt Verbot von Wearables in Kinos bekannt 

30. Oktober 2014, 10:34
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Geräte müssen abgeschaltet werden, bei Verdacht von Aufnahmen wird die Polizei geholt

Die US-Branchenvertretung "Motion Picture Association of America" (MPAA) hat sich ausführlich gegen das Tragen von Wearables bei Kinobesuchen ausgesprochen. In aktualisierten Anti-Piraterie-Bestimmungen verfügen sie nun, dass in Filmhäusern jegliche Wearables die ganze Zeit abgeschaltet sein müssen. Ansonsten droht eine strafrechtliche Verfolgung der Nutzer.

Gegner Google Glass

Zwar wird Google Glass nicht explizit erwähnt, dennoch ist laut Ars Technica klar, dass es den Rechteinhabern primär um die aufnahmefähige Datenbrille geht. Verschiedene Kinobetreiber hatten bereits Verbote gegen das Gadget ausgesprochen, etwa Alamo Drafthouse.

Nachtsicht für Mitarbeiter

Ironisch ist, dass die Veranstalter indes selbst auf immer hochwertigere technische Ausrüstung setzen: So beobachten Mitarbeiter zusehends per Nachtsichtgerät, ob Google Glass oder konventionelle Kameras während der Filmvorführung im Einsatz sind. Auch Sicherheitskameras mit Nachtsicht erfreuen sich in Kinosälen immer größerer Beliebtheit. (fsc, derStandard.at, 30.10.2014)

  • In Kinosälen müssen Google Glass künftig ausgeschaltet werden
    foto: reuters/galbraith

    In Kinosälen müssen Google Glass künftig ausgeschaltet werden

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