Innovatives an der Grenze von Kunst und Design

29. Oktober 2014, 17:04
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Schalentiere nennt Designer Konrad Friedel seine mit Kunstharzlack der Fifties- oder Eighties-Farbgeneration bearbeiteten Lichtobjekte aus brüniertem Stahl, die sodann - entsprechend der Ausstellungsvita - frohsinnig von amerikanischen Loft- oder heimischen Altbau-Plafonds baumeln.

Schalentier Nr. 17, ein Unikat, gastiert im Zuge der Sonderpräsentation (8.-10. 11.) bei der Galerie Rauminhalt. Ergänzend zu dem mit Klassikern wie Serge Mouille, Arne Jacobsen oder Roland Rainer bestückten Programm, kooperiert man dort seit einiger Zeit mit jungen Entwerfern. Diese limitierten Editionen von Leuchten und Möbeln zeichnet Funktionalität wie Skulpturalität aus. Repräsentanten aus der Frühzeit der heimischen Designergeschichte versammeln aktuell Spezialisten wie der Kunsthandel Kolhammer mit formschönen wie innovativen Kreationen der Wiener Werkstätte oder Patrick Kovacs, der Josef Hoffmanns Tätigkeit für den Unternehmer Karl Wittgenstein in den Mittelpunkt seiner Präsentation stellt. (kron, Spezial, DER STANDARD, 30.10.2014)

  • Schalentier Nr. 17 vom österreichischen Designer Konrad Friedel
    foto: martin brack

    Schalentier Nr. 17 vom österreichischen Designer Konrad Friedel


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