Kardinalfehler im Vorstellungsgespräch

29. Oktober 2014, 11:14
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Personalchefs bemängeln schlechte Vorbereitung und zu wenig Reden der Bewerber über die eigenen Befähigungen für den angestrebten Job

Personaler wollen im Vorstellungsgespräch vom Bewerber als idealem Kandidaten überzeugt werden. Jedoch begingen viele Jobsuchende den Fehler, im Vorstellungsgespräch zu wenig über die eigenen Kompetenzen und Erfahrungen zu sprechen, sagen die Personaldienstleister von Robert Half und berufen sich dabei auf ihre aktuelle Studie r 100 Personal-Managern (HR-Manager) in Österreich.

Knapp die Hälfte der befragten HR-Manager (49 %) nennt den fehlenden Fokus auf die eigenen Fähigkeiten bei Bewerbern mit bis zu fünf Jahren Berufserfahrung als häufigsten Fehler. Mit 39 % Zuspruch stellen die Personaler auch bei Bewerbern mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung dies als die größte Stolperfalle im Gespräch fest. Mehr Berufserfahrung spielt für ein angemessenes Selbstmarketing daher kaum eine Rolle.

Schlecht vorbereitet

Eine unzureichende Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch erkennen die befragten HR-Manager noch in zwei weiteren Punkten. Als zweithäufigsten Bewerberfehler identifizieren sie die fehlende Auseinandersetzung mit dem Unternehmen, bei dem sich der Bewerber gerade um eine Stelle bemüht.

Einsteiger (46 %) begehen diesen Fauxpas häufiger als erfahrene Bewerber (34 %). Der dritthäufigste Fehler bei jüngeren Bewerbern – mangelnde Befassung mit eigenen Karriereplänen und Zielen – knüpft an das schon erwähnte schlechte Selbstmarketing an. Bei Bewerbern mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung bemängeln die befragten HR-Manager die hohe Redseligkeit (32 %) und das Fehlen von Fragen an das Unternehmen (32 %). (derStandard.at, 29.10.2014)

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