OneGet: Windows 10 bringt Paketmanager mit

29. Oktober 2014, 09:25
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Im Stile von Linux – kann mit mehreren Quellen umgehen - nachrüstbar für Windows 8.1

Neben virtuellen Desktops wird Microsofts Windows 10 eine weitere Funktion implementieren, die man bereits aus dem Linux-Universum kennt. Desktop-Software muss in Zukunft nicht mehr zwingend über einen Installations-Datenträger oder ein heruntergeladenes Setup-Paket bezogen werden, sondern kann künftig auch mit einem Paketmanager aufgespielt werden.

Teil von Windows 10-Preview

Dieser ist in unfertiger Form bereits in der aktuellen Technical Preview des Betriebssystems enthalten und hört auf den Kommandozeilenbefehl "Install-Package". Über "Install-Package VLC" kann in der Powershell etwa der Medienplayer VLC heruntergeladen und installiert werden, erläutert Winfuture.

Der Paketmanager, den die Entwickler OneGet getauft haben, kann auch mit verschiedenen Quellen für Software umgehen und bestehende Programme aktualisieren. Microsoft stellt ein Standard-Repository bereit. Da OneGet Teil des Windows Management Framework 5 ist, kann das Tool auch unter Windows 8.1 nachgerüstet werden.

Store könnte künftig auch Desktop-Software liefern

Was Microsoft langfristig mit dem Manager vor hat, bleibt derweil ungewiss. Denkbar ist, dass Desktop-Software künftig auch über den Windows Store ausgespielt wird, in dem sich aktuell nur Apps für die touchoptimierte Metro-Oberfläche finden. (red, derStandard.at, 29.10.2014)

  • OneGet wird der Paketmanager von Windows 10.
    foto: oneget

    OneGet wird der Paketmanager von Windows 10.

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