China könnte Wachstumsziel auf sieben Prozent senken

29. Oktober 2014, 08:24
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Fokus muss auf Reformen liegen

Peking - China könnte es sich nach Einschätzung der Weltbank leisten, sein Ziel für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr auf sieben Prozent zu drücken und dennoch einen intakten Arbeitsmarkt behalten. Der Fokus müsse eher auf Reformen als auf dem Erreichen eines bestimmten Wachstumsziels liegen, sagte Karlis Smits, ein führender Volkswirt der Weltbank, am Mittwoch in Peking.

China peilt in diesem Jahr ein Plus des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 7,5 Prozent an. Viele Experten erwarteten ein Wachstum von 7,4 Prozent - das wäre das niedrigste seit 24 Jahren.

Nach Einschätzung der Weltbank besteht die große Besorgnis, dass eine Politik, die ein ähnlich ehrgeiziges Wachstumsziel wie 2014 verfolgt, eine Konzentration auf die Förderung der Binnennachfrage nach sich zieht. Reformen, zu denen die Weltbank die chinesische Führung drängt, würden dabei hintangestellt. (APA, 29.10.2014)

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