Logo für Fußball-WM 2018 im Weltall enthüllt

28. Oktober 2014, 22:24
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Blatter über Russland: "Glauben an das Land und seine Regierung"

Moskau - Kremlchef Wladimir Putin hat bei einem Treffen mit FIFA-Präsident Sepp Blatter in Moskau den fristgerechten Abschluss aller Bauarbeiten für die Fußball-WM 2018 in Russland versprochen. Dieser sagte Russland im Gegenzug die "bedingungslose" Unterstützung des Weltverbands bei der Organisation der WM zu. "Wir glauben an das Land und an seine Regierung", erklärte Blatter.

Alles super

Anlässlich der Präsentation des WM-Logos in Moskau (bzw. im Weltraum, es wurde von Kosmonauten auf der International Space Station vorgestellt) sprach sich der Schweizer entschieden gegen einen Boykott der Veranstaltung aus. Solche Aufrufe hätten noch nie einen positiven Effekt gehabt, sagte er der Agentur Tass zufolge. Auch vor den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi habe es zahlreiche Aufrufe gegeben, den Event zu boykottieren. "Aber weder während noch nach den Spielen haben wir irgendein Wort der Kritik gehört", ergänzte Blatter.

Wegen der international heftig kritisierten Politik Russlands im Ukraine-Konflikt hatten Politiker in den vergangenen Monaten wiederholt mit einem Boykott gedroht. Die Idee war Anfang September etwa als Punkt auf einer Vorschlagsliste der EU-Kommission mit möglichen Sanktionen gegen das Land aufgetaucht. Zu einem Beschluss kam es vorerst nicht, ganz vom Tisch dürfte ein Boykott Diplomaten zufolge aber nicht sein.

Alles wunderbar

Was den Stand der Vorbereitungen betrifft, sparte Blatter nicht mit Lob für das Ausrichterland. "Alles, was hier im Entstehen ist, ist ultramodern. Wir sind stolz auf euch und auf diese schöne Arena", sagte er nach einem Besuch des Moskauer Luschniki-Stadions, das derzeit umgebaut wird. Im Juli 2018 Jahren soll dort das WM-Finale stattfinden.

"Im Vergleich mit den Vorbereitungen Brasiliens auf die WM 2014 ist Russland weit voraus, und sie haben noch vier Jahre Zeit", betonte Blatter. Putin sagte, er sei überzeugt, dass die zwölf WM-Stadien in den elf Austragungsorten sowie die Infrastruktur "auf höchstem Niveau" fertiggestellt würden.

Der russische Präsident kündigte außerdem umfassende Schutzmaßnahmen während des Turniers an. "Sie sollen effektiv sein, ohne Sportler und Fans zu belästigen", unterstrich der frühere Geheimdienstchef Putin. Bei den Olympischen Spielen im Februar hatte Russland etwa 40.000 Sicherheitskräfte im Einsatz. (APA, 28.10.2014)

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