Jede dritte Sportart zahlt Männern viel mehr Preisgeld

28. Oktober 2014, 18:10
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BBC verglich Summen in 56 Sportarten - Unterschied besonders im Fußball eklatant

Berlin - Bei den Prämien gibt es laut einer BBC-Studie noch immer grobe Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen LeistungssportlerInnen. Männer bekommen bei 30 Prozent der Sportarten auf internationaler Ebene teilweise deutlich mehr Preisgeld bei Turnieren, Weltcups und anderen Veranstaltungen als Frauen. Die größte Ungleichheit gibt es demnach im Fußball, beim Cricket, Golf, Darts, Snooker und Squash.

Besonders deutlich wird das bei Fußball-Weltmeisterschaften: Unter den Männer-Teams werden 22 Millionen Pfund (etwa 28 Millionen Euro) verteilt - bei den Frauen sind es 630.000 Pfund (etwa 800.000 Euro).

Insgesamt 56 Sportarten hat die britische BBC verglichen. Von den 35, bei denen Preisgeld gezahlt wird, gibt es bei 25 die gleichen Prämien - beispielsweise in der Leichtathletik, beim Tennis und im Volleyball. In 14 Sportarten werden gar keine Preisgelder gezahlt - unter anderem in den olympischen Disziplinen Hockey, Curling und Rugby. (APA, 28.10.2014)

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