Bevölkerungsstopp allein reicht längst nicht mehr

28. Oktober 2014, 17:51
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Washington - Selbst ein kurzfristiger Stopp des Bevölkerungswachstums löst die globalen Umweltprobleme nicht. Zu diesem Schluss kommen Forscher der University of Adelaide. Selbst die Einführung einer globalen Ein-Kind-Politik würde nur bedeuten, dass die Bevölkerungszahlen im Jahr 2100 auf dem derzeitigen Stand wären. Die Forscher haben im Fachblatt "PNAS" zudem errechnet, das heute 14 Prozent aller Menschen leben, die je auf der Welt existierten, und gehen davon aus, dass sich die Umweltprobleme nur durch eine Reduktion des Verbrauchs natürlicher Ressourcen lösen lassen.

Abstract
PNAS: "Human population reduction is not a quick fix for environmental problems"

(red, DER STANDARD, 29.10.2014)

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