Sommer zog mehr Urlauber an als im Vorjahr

28. Oktober 2014, 14:42
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Die Ankünfte stiegen zwischen Mai und September um 2,3 Prozent auf einen Rekordwert von 17,94 Millionen

Wien - Trotz des kühleren und verregneteren Sommers haben die heimischen Tourismusbetriebe heuer zwischen Mai und September mehr Urlauber beherbergt als im Vorjahreszeitraum. Die Gästeankünfte kletterten um 2,3 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 17,94 Millionen, die Zahl der Übernachtungen stieg um 0,7 Prozent auf 60,10 Millionen, geht aus den vorläufigen Daten der Statistik Austria hervor.

Zuletzt seien in dem Fünfmonatszeitraum im Jahr 1995 mehr als 60 Millionen Nächtigungen erzielt worden (60,43 Millionen), teilten die Statistiker heute, Dienstag, mit. Die Zahl der Übernachtungen durch Touristen aus dem Ausland erhöhte sich heuer um 1 Prozent auf 42,02 Millionen, jene durch inländische Urlauber blieb stabil bei 18,08 Millionen.

Vor allem die Deutschen als größte Herkunftsgruppe aus dem Ausland blieben Österreich treu - mit nahezu unverändert 22,55 Millionen Nächtigungen. Zuwächse verzeichneten die Touristiker bei den Urlaubern aus der Schweiz und Lichtenstein (plus 1,6 Prozent auf 2,06 Millionen) und aus Großbritannien (plus 2,1 Prozent auf 1,15 Millionen). Weniger Touristen kamen aus den Niederlanden (minus 0,5 Prozent auf 3,46 Millionen) und Italien (minus 4,2 Prozent auf 1,60 Millionen).

Im bisherigen Kalenderjahr (Jänner bis September) kamen zwar mehr Gäste, sie blieben aber deutlich kürzer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres: Die Zahl der Ankünfte erhöhte sich um 1,3 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 30,06 Millionen, die Nächtigungen sanken aber um 1,1 Prozent auf 109,63 Millionen.

Im September verringerten sich die Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,3 Prozent auf 10,03 Millionen - die inländischen Urlauber schraubten die Dauer ihrer Aufenthalte um 1,8 Prozent zurück, die ausländischen bescherten den Zimmervermietern ein leichtes Plus von 0,4 Prozent - dank der Treue der Deutschen (plus 1,4 Prozent). (APA, 28.10.2014)

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