Amokläufer in US-Schule schickte Opfern SMS

28. Oktober 2014, 05:51
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Treffen mit Mitschülern in Cafeteria war geplant

Seattle – Der 14-Jährige, der an einer US-Schule zwei Mitschüler und anschließend sich selbst tötete, hat sich vor der Bluttat per SMS mit seinen Opfern verabredet. Er habe das Treffen für die Mittagspause in der Cafeteria der Marysville Pilchuck High School bei Seattle geplant, teilte die Polizei am Montag mit.

Die fünf Opfer, von denen zwei starben und weitere drei am Kopf getroffen und schwer verletzt wurden, hätten am Tisch gesessen, als der Täter plötzlich das Feuer eröffnete. Der Neuntklässler hatte also anscheinend nicht willkürlich um sich geschossen, sondern gezielt die fünf Mitschüler ins Visier genommen.

Pistole gehörte Familienmitglied

Zwei der drei verletzten Schüler waren am Montag laut einem Bericht der "Seattle Times" noch in kritischem Zustand, der Zustand des Dritten habe sich offenbar etwas gebessert. Das Motiv der Tat vom Freitag könne möglicherweise nicht abschließend geklärt werden, sagte eine Polizeisprecherin. Die legal gekaufte und registrierte Pistole habe einem der Familienmitglieder des Schützen gehört. (APA, 28.10.2014)

  • Angehörige der Highschool bei einem Gedenkgottesdienst für die Opfer des Amoklaufs.
    foto: ap photo/the seattle times, lindsey wasson

    Angehörige der Highschool bei einem Gedenkgottesdienst für die Opfer des Amoklaufs.

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