Analysten-Stimmen vom 27.10.

27. Oktober 2014, 14:13
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Goldman zu Strabag und Wienerberger, JPMorgan zu Erste

Goldman Sachs kürzen Strabag-Kursziel

Die Wertpapierexperten von Goldman Sachs haben das Kursziel der Strabag von 24 auf 19 Euro gekürzt. Beim Anlagenvotum belassen sie "Sell".

Die Kürzungen seien damit begründet, dass sich die Margen nur moderat verbessern würden, heißt es in der Studie. Abwärtsrisiken seien schwache Projektdurchführungen sowie Auftragsstornierungen. Aufwärtsrisiken hingegen seien ein besserer Ausblick am Bausektor, speziell in den CEE-Regionen.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Goldman-Analysten 1,34 Euro für 2014, sowie 1,48 bzw. 1,67 Euro für die beiden Folgejahre.

Am Montag notierten die Strabag-Titel an der Wiener Börse mit plus 1,47 Prozent bei 17,96 Euro.


Goldman Sachs kürzt Wienerberger-Kursziel

Die Wertpapierexperten von Goldman Sachs haben das Kursziel von Wienerberger von 17,00 auf 14,00 Euro gekürzt. Das Anlagenvotum bleibt bei "Buy" und das Papier auf der "Conviction List".

Die Analysten sehen geringeres Risiko beim Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital und es sei unwahrscheinlich, dass sich die Bilanz verschlechtere, selbst wenn es in 2015 kein Wachstum und nur schwache Preise geben würde. Investoren könnten sich auf das Aufwärtspotenzial in einem normalisierten Umfeld konzentrieren.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Goldman-Analysten 0,07 Euro für 2014, sowie 0,29 bzw. 0,68 Euro für die beiden Folgejahre.

Am Montag notierten die Wienerberger-Titel an der Wiener Börse mit minus 0,21 Prozent bei 9,65 Euro.


JPMorgan stuft Erste Group hoch

Die neue Einstufung sei mit den Ergebnissen der Stresstests der Europäischen Zentralbank (EZB) von Sonntag verbunden heißt es. Das Risiko einer Kapitalerhöhung würde damit nachlassen, heißt es in der Studie. Auch seien angesichts der Gewinnwarnung von Juli keine weiteren Risikovorsorgen zu erwarten, was die Analysten positiv bewerten.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die JPMorgan-Analysten minus 1,22 Euro für 2014, sowie einen Gewinn von 2,04 bzw. 2,71 Euro für die beiden Folgejahre. Für 2014 erwarten die Experten keine Dividende, ihre Schätzungen für 2015 bzw. 2016 belaufen sich aber auf 0,41 Euro bzw. 0,54 Euro.

Am Montag notierten die Erste-Group-Titel an der Wiener Börse mit plus 4,92 Prozent bei 19,82 Euro. (APA, 27.10.2014)

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