iTunes-Musik-Downloads gehen stark zurück: Streaming soll Apple helfen

25. Oktober 2014, 15:41
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Deswegen wurde Beats Music akquiriert - Service soll im kommenden Jahr in iTunes integriert werden

Apples iTunes-Store hat ein Problem: Es wird immer weniger Musik heruntergeladen. Laut einer mit den genaueren Zahlen vertrauten Person sollen die Verkäufe seit Jahresbeginn weltweit zwischen dreizehn und vierzehn Prozent zurückgegangen sein. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass Apple den Streaming-Dienst Beats Music für drei Milliarden Dollar Anfang 2014 übernommen hat. Im kommenden Jahr soll das Service komplett in iTunes integriert werden und die App verschwinden.

Gratis-Dienste Dorn im Auge der Plattenfirmen

Angesichts der Download-Zahlen hoffen die Plattenfirmen nun darauf, dass sich nicht kostenlose Musik-Streaming-Dienste durchsetzen. Beispiel hierfür ist eben Beats Music, wofür monatlich 10 US-Dollar anfallen, Gratis-Dienste wie Spotify sind den Produzenten eher ein Dorn im Auge, da sie wesentlich weniger Einnahmen erbringen. Insgesamt sind die Streaming-Services allerdings allesamt auf Erfolgskurs. US-Dienst Pandora zählt mittlerweile mehr als 75 Millionen Kunden, im vergangenen Jahr waren es noch 5,2 Prozent weniger. Auch das schwedische Service Spotfiy, welches hierzulande verfügbar ist, zählt mittlerweile 40 Millionen User. (dk, derStandard.at, 25.10.2014)

  • Der Musik-Streaming-Dienst Beats Music soll Apples schwindende Musik-Verkaufszahlen auffangen.
    foto: apa/epa/ebener

    Der Musik-Streaming-Dienst Beats Music soll Apples schwindende Musik-Verkaufszahlen auffangen.

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