Admiras Angstgegner heißt zweifellos Ried

24. Oktober 2014, 15:55
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Niederösterreicher gegen Oberösterreicher vor "Kellerduell" 17 Ligaspiele sieglos - Knaller: "Das hat keinen Einfluss" - Hausherren mit großen Personalproblemen

Maria Enzersdorf/Ried im Innkreis - Admira Wacker Mödling hat an Ried keine guten Erinnerungen. In den letzten 17 Ligaspielen gab es keinen Sieg, dazu reichte es in den jüngsten 16 Heimpartien gegen die Oberösterreicher zu keinem vollen Erfolg. Am Samstag (18.30 Uhr) nehmen die Schützlinge von Coach Walter Knaller in der eigenen BSFZ-Arena den nächsten Anlauf, diese Unserie im "Kellerduell" des Achten mit dem Neunten zu beenden.

Die Admiraner haben die Chance, sich mit dem ersten Sieg gegen Ried seit dem 29. Mai 2003 (3:0) sowie dem ersten Heimerfolg seit 31. Mai 1997 (2:1) wichtige Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. "Wir spielen auch dieses Mal nicht gegen die Unserie, sondern um drei Punkte gegen Ried. Die Vorgeschichte hat keinen Einfluss auf dieses Spiel", sprach Admira-Trainer Walter Knaller Klartext.

Im Falle eines Erfolgs würde der Vorsprung auf den Vorletzten auf sieben Zähler anwachsen.

Die Vorzeichen stehen für seine Mannschaft aber nicht nur wegen der Statistik eher schlecht. Personell pfeifen die Südstädter aus dem letzten Loch. Mit Lukas Thürauer, Patrick Wessely, Dominik Burusic, Maximilian Sax, Bernhard Schachner, Daniel Toth und Wilfried Domoraud fallen sieben Spieler verletzt aus. Für Toth (Kapselriss in der Leiste/Hüfte) und Domoraud (Muskeleinriss im Oberschenkel) ist die Herbstsaison zu Ende. Zudem stehen auch die gesperrten Markus Katzer und Eldis Bajrami nicht zur Verfügung.

Zuletzt gab es für die Niederösterreicher mit dem torlosen Remis bei Rapid einen Achtungserfolg. "Dadurch haben wir wieder Zuversicht gewonnen", sagte Knaller. Die sieglose Serie vergrößerte sich trotzdem auf vier Partien. Probleme hat die Knaller-Truppe vor allem in der Offensive, gelang in diesen jüngsten Spielen doch (bei vier Gegentoren) nur ein Treffer.

Mittelmäßig würde man gerne sein

Die Rieder hinken den Erwartungen diese Saison bisher klar hinterher, zuletzt beim 2:4 bei Tabellenführer Salzburg passte aber die Leistung über weite Strecken. "Speziell in der Offensive war es eine gute Leistung. In der Defensive haben wir nicht alles verhindern können. Das war uns aber auch klar. Die Leistung der Mannschaft, speziell das Umschalten nach vorne, war aber sehr gut", resümierte Ried-Trainer Oliver Glasner.

Gegen die Admira muss nun aber Zählbares her, um endlich den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu schaffen. Die Oberösterreicher, die auf Oliver Kragl, Gernot Trauner, Julian Baumgartner und Jakob Kreuzer verzichten müssen, haben diese Saison bisher nur gegen Schlusslicht Wiener Neustadt (zweimal) gewonnen. Das erste Saison-Aufeinandertreffen mit der Admira endete mit einem 1:1-Remis in der Keine-Sorgen-Arena. (APA/red, 24.10.2014)

FC Admira Wacker Mödling - SV Ried (Maria Enzersdorf, BSFZ Arena, Samstag, 18.30 Uhr, SR Harkam). Bisheriges Saisonergebnis: 1:1 (a). Saisonergebnisse 2013/14: 1:4 (h), 2:2 (a), 2:2 (h), 0:3 (a)

Admira: Leitner - Zwierschitz, Windbichler, Schößwendter, T. Weber - Lackner, Auer, Knasmüllner, Ebner - R. Schicker, B. Sulimani

Ersatz: Kuttin - Wostry, Yavuz, Malicsek, N. Löffler, Ouedraogo, Egho

Es fehlen: Katzer, Bajrami (beide gesperrt), Thürauer (Seitenbandzerrung im Knie), Wessely (Oberschenkelprellung), D. Toth (Kapselriss in Hüfte/Leiste), Domoraud (Muskeleinriss im Oberschenkel), Burusic (Patellaluxation im Knie), Sax (nach Schulteroperation noch nicht im Kader), Schachner (Achillessehnenprobleme)

Ried: Gebauer - Janeczek, Reifeltshammer, Pichler - Perstaller, Murg, Ziegl, Möschl, T. Fröschl - Walch, Thomalla

Ersatz: Höbarth - Burghuber, Krizevac, Lainer, Streker, Elsneg, Vastic, Mayr, Schneider

Es fehlen: Kragl, Baumgartner, Trauner, Kreuzer (alle verletzt)

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