Studie: Heimische Mobilfunker haben einen schlechten Ruf

24. Oktober 2014, 13:13
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Kunden mit Tariferhöhungen und Kundenbetreuung unzufrieden

Österreichische Mobilfunkanbieter haben besonders bei der Wahrnehmung von Kundenbedürfnissen Nachholbedarf. Das zeigt die erste österreichische "Reputation Gap"-Studie von meinungsraum.at und der PR-Agentur Skills, die am Donnerstag präsentiert wurde. Neben Mobilfunker wurde auch die Reputation von Banken und Online-Shops erfragt.

"Wahrnehmung von Kundenbedürfnissen"

In der Mobilfunkbranche ist die Diskrepanz in den Bereichen "Wahrnehmung von Kundenbedürfnissen" (-47 Prozent) und "gutes Preis-Leistungsverhältnis" (-43 Prozent) besonders hoch. Hier werden von den Befragten vor allem Tariferhöhungen und allgemeine Unzufriedenheit mit der Kundenbetreuung als Gründe für negative Bewertungen genannt

A1 und T-Mobile konnten aber in der Kategorie "Konsistenter Geschäftserfolg" die Erwartungen der Befragten voll erfüllen. tele.ring ist Sieger im Bereich "gutes Preis-Leistungsverhältnis".

Maue Werte für Banken

Von den drei Branchen schneiden die Banken am schlechtesten ab. Vor allem in den Bereichen "Wahrnehmung von Kundenbedürfnissen" (-55 Prozent) und "gutes Preis-Leistungsverhältnis" (-51 Prozent) sehen die Befragten eine schlechte Performance der Banken.

Umgang mit Mitarbeiter

Eindeutige Nummer eins bei den Online-Shops ist Eduscho/Tchibo. In acht von neun Kategorien geht das Einzelhandelsunternehmen als Sieger hervor. Imageprobleme hat die Branche beim Umgang mit ihren Mitarbeitern. Zalando und Amazon schneiden in dieser Kategorie besonders schlecht ab. (red/APA, 24.10. 2014)



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