Österreich Staatsschulden gestiegen

23. Oktober 2014, 11:49
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In der EU ging die Quote von 86,0 auf 87,0 Prozent nach oben

Brüssel/Luxemburg - Österreichs Staatsschulden sind im zweiten Quartal des Jahres gegenüber den ersten drei Monaten 2014 von 81,3 auf 82,6 Prozent gestiegen. In der gesamten Eurozone ging der öffentliche Schuldenstand in diesem Zeitraum laut jüngsten Daten von Eurostat von 91,9 auf 92,7 Prozent nach oben. In der EU erhöhte sich die Quote von 85,1 auf 87,0 Prozent.

Allerdings lagen nicht alle Einzelergebnisse sämtlicher EU-Staaten vor. Weiterhin nach wie vor am höchsten liegt Griechenland, doch wurden keine Daten ausgewiesen. Italiens Staatsschuld stieg von 130,7 auf 133,8 Prozent, Portugal konnte seinen öffentlichen Schuldenstand dagegen von 131,6 auf 129,4 Prozent senken und liegt damit hinter Italien. Irland hat mit 116,7 Prozent zwar ebenfalls eine der höchsten Gesamtschulden, doch ist die Tendenz fallend - von 125,2 Prozent im zweiten Quartal 2013 auf 121,9 Prozent im Durchschnitt der ersten drei Monate 2014 auf nunmehr 116,7 Prozent im zweiten Quartal des Jahres.

Frankreich, das auch mit einem steigenden Budgetdefizit zu kämpfen hat, musste eine Erhöhung seiner Staatsschuld von 94,1 auf 95,2 Prozent hinnehmen. Großbritannien stieg leicht von 87,8 auf 88,4 Prozent, Deutschland konnte dagegen Boden gutmachen und die Schulden von 75,6 auf 75,4 Prozent leicht reduzieren.

Nachfolgend die vorliegenden Daten: (keine Zahlen über die Staatsschulden lagen aus Belgien, Bulgarien, Griechenland, Spanien, Zypern, Litauen, Ungarn, Polen und Slowakei vor): - Hinter Italien, Portugal, Irland Frankreich, Großbritannien und Österreich folgen Slowenien (78,3 Prozent), Kroatien (77,0), Deutschland (75,4), Malta (75,0), Niederlande (69,6), Finnland (58,9), Dänemark (45,3), Tschechien (44,2), Lettland (41,1), Schweden (38,8), Rumänien (38,5), Luxemburg (23,1) und Estland (10,5).

Aufgeteilt nach Komponenten machten am Ende des zweiten Quartals 2014 Schuldverschreibungen 79,3 Prozent des öffentlichen Schuldenstandes des Euroraums und 80,9 Prozent der EU aus. Kredite folgten mit 17,9 Prozent (Euroraum) und 15,4 Prozent (EU-28) vor Einlagen mit 2,8 Prozent (Währungsunion) und 3,7 Prozent (gesamte EU). Der Anteil der zwischenstaatlichen Kredite in Prozent des BIP belief sich für den Euroraum auf 2,4 Prozent, für die EU auf 1,8 Prozent. (APA, 23.10.2014)

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