Spielentwickler tritt nach Morddrohung gegen Valve-Chef zurück 

22. Oktober 2014, 11:22
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Mike Maulbeck von "Paranautical Activity" zieht Konsequenzen für sein Handeln

Nachdem Mike Maulbeck in Rage Morddrohungen gegen Valve-Gründer Gabe Newell auf Twitter ausgesprochen und damit die Verbannung seines Werks "Paranautical Activity" provoziert hatte, zieht der Spielentwickler nun die Konsequenzen für sein Handeln und hängt seinen Job an den Nagel.

"Ich fühle mich dazu verpflichtet, mich komplett aus Code Avarice zurückzuziehen, damit Steam kein böses Blut mehr gegenüber der Firma verspüren muss. Und auch wenn wir damit nicht die Wiederaufnahme von 'Paranautical Activity' erzielen sollten, könnten vielleicht zumindest künftige Spiele von Code Avarice Zugang zur Plattform bekommen", so Maulbeck in einer offiziellen Stellungnahme.

Abschied

Seine Anteile an der fünfköpfigen Firma hat Maulbeck an Mitbegründer Travis Pfenning verkauft und wird eigenen Angaben zufolge auch keinen Cent an den Verkäufen von "Paranautical Activity" verdienen. Gleichzeitig sprach er eine Entschuldigung an seine Kollegen sowie Gabe Newell und das Team von Valve aus.

"Wenn ich weiterhin an Spielen arbeiten sollte, wird es als anonymer einer von 1.000 bei einem beschissenen Konzern und nicht als die öffentlichste Person eines einstelligen Teams sein", sagt Maulbeck. (zw, derStandard.at, 22.10.2014)

  • "Paranautical Activity" ist nicht mehr auf Steam zu haben.
    foto: paranautical activity

    "Paranautical Activity" ist nicht mehr auf Steam zu haben.

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