Bluttat in Saalfelden war angeblich ein Ritualmord

21. Oktober 2014, 13:58
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ORF beruft sich auf Insider - Keine offizielle Stellungnahme

Saalfelden - Das Tötungsdelikt in Saalfelden (Pinzgau) am 9. Oktober war laut ORF Salzburg keine Beziehungstat, sondern ein Ritualmord. Das berichtete am Dienstag orf.at unter Berufung auf nicht näher genannte Insider. Der 20-jährige Tatverdächtige soll demnach die gleichaltrige Frau rituell getötet haben. Polizei und Staatsanwaltschaft gaben auf APA-Anfrage keine Stellungnahme ab.

Dem Bericht zufolge soll der 20-jährige Tatverdächtige seine Bekannte geschändet und mit Messern getötet haben und dabei ein Symbol in ihre Haut geritzt haben. In dem Artikel ist die Rede von "dunklen Welten" und "abwegigen Gedanken", in die sich der Mann in Foren und Chats im Internet geflüchtet habe, von Okkultismus und einer "Nazi-Verehrung". Laut anderen Quellen soll der Freundeskreis des Verdächtigen nicht auf eine besondere Sympathie für Nationalismen hinweisen.

Kein Kommentar der Staatsanwaltschaft

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Marcus Neher, wollte den Bericht nicht kommentieren. "Wir geben im laufenden Ermittlungsverfahren keine Einzelheiten bekannt", sagte er zur APA. Und Polizei-Sprecher Anton Schentz erklärte, er könne dazu nichts sagen, weil der Akt bereits bei der Staatsanwaltschaft liege. Auch der Verfahrenshelfer des Verdächtigen, der nicht genannt werden will, gab keine Stellungnahme ab.

Der Beschuldigte soll gegenüber Ermittlern erklärt haben, dass der Tat kein Streit mit seiner Freundin vorausgegangen sei. Er habe wortlos zugestochen, meinte er. Einige Nachbarn berichteten allerdings von lauten Geräuschen, die sie aus der Wohnung des Burschen gehört hätten. Ein Gutachten über die Zurechnungsfähigkeit des Mannes ist bereits in Auftrag gegeben worden. (APA/red, derStandard.at, 21.10.2014)

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