Swarovski-Arbeitsstiftung wird aufgestockt

21. Oktober 2014, 12:45
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Landesregierung stellt 100.000 Euro zur Verfügung

Wattens - Das Land Tirol macht für die Aufstockung der bestehenden Swarovski-Arbeitsstiftung Geld locker, um die Betroffenen des Mitarbeiterabbaus beim Kristallkonzern aufzufangen. Die Landesregierung wird für die Ausweitung der Unternehmensstiftung von 100 auf 200 Plätze zusätzliche Mittel von 100.000 Euro bereitstellen, hieß es in einer Aussendung am Dienstag.

Die bestehende Unternehmensstiftung mit 100 Betreuungsplätzen war 2013 ins Leben gerufen worden. Ziel der Stiftung sei es, den Betroffenen durch gezielte Aus- und Weiterbildung sowie Umschulungen neue Berufsperspektiven zu eröffnen, erklärte Arbeitslandesrat Johannes Tratter (ÖVP).

Der Kristallkonzern hatte Mitte September bekannt gegeben, dass am Stammsitz in Wattens bis Ende des Jahres rund 200 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren sollen. Primär sei der Produktionsbereich betroffen, hieß es seitens des Unternehmens damals. Vorwiegend soll es Mitarbeiter treffen, die über Zeitarbeitsverträge beschäftigt sind. Der Mitarbeiterstand in Wattens ist über die vergangenen Jahre sukzessive verkleinert worden. Waren Ende 2007 noch rund 6.700 Mitarbeiter dort beschäftigt, werden Ende des Jahres nur noch etwa 4.800 am Stammsitz arbeiten. (APA, 21.10.2014)


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