Analystenstimmen vom 21.10.

21. Oktober 2014, 10:03
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Barclays zu OMV - JPMorgan zu Amag - HSBC zu Andritz

Wien - Die Wertpapierexperten von Barclays haben ihr Kursziel für die Aktien der OMV fast ein Viertel von 36,0 auf 28,0 Euro reduziert. Das Anlagevotum lautet weiterhin auf "underweight".

Die Analysten verweisen vor allem auf die holprigen jüngsten Personaländerungen bei dem heimischen Öl- und Gaskonzern OMV. Der vorzeitige Ausstieg des OMV-Chefs Gerhard Roiss und des für Exploration und Produktion zuständigen Vorstandsdirektors Jaap Huijskes hinterlässt ein Unternehmen ohne klar definierte Strategie, schreiben die Experten. Zudem fiel das trading statement für das dritte Quartal schwächer aus als erwartet. Die Barclays-Analysten sehen daher zur Zeit keinen Anlass, OMV-Aktien zu halten.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Barclays-Analysten 3,17 Euro für 2014, sowie 3,26 bzw. 3,58 Euro für die beiden Folgejahre.


JPMorgan hebt AMAG-Kursziel

Im Rahmen einer Branchenstudie zu europäischen Metall- und Minenwerten haben die Analysten von JPMorgan ihr Kursziel für die Aktien der AMAG von 24,0 auf 25,0 Euro angehoben. Die Empfehlung lautet unverändert "neutral".

Die Wertpapierspezialisten bewundern weiterhin die Widerstandsfähigkeit der AMAG-Einnahmen und die solide Bilanz im Allgemeinen. Die Anhebung des Kursziels reflektiert lediglich eine Änderung im Modell der JPMorgan-Experten.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die JPMorgan-Analysten 1,46 Euro für 2014, sowie 1,67 Euro für das Folgejahr 2015. Am Dienstag im Frühhandel notierten die Titel der heimischen Alu-Schmiede AMAG an der Wiener Börse mit plus 0,74 Prozent bei 23,22 Euro.


HSBC zu Andritz

Die Wertpapierexperten von HSBC haben ihr Votum für die Aktien der Andritz von "neutral" auf "overweight" angehoben. Auch das Kursziel wurde von 46,0 auf 50,0 Euro erhöht.

Die HSBC-Experten begründen ihre Neueinschätzung der Andritz-Titel mit dem strukturellen Wachstumspotenzial, das sich bisher noch nicht im anberaumten Kursziel und Votum gespiegelt habe. Sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Margen stehe der Maschinenbauer an einem Wendepunkt. Die Entwicklung der Auftragseingänge sollte im dritten Quartal an Schwung gewinnen. Zudem könnte sich die Rentabilität graduell auf ihr historisches Niveau zurückbewegen, nachdem das Unternehmen 2013 mit einem Überschuss an Kosten zu kämpfen hatte, so die Analysten.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die HSBC-Analysten 1,83 Euro für 2014, sowie 2,68 bzw. 2,83 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,00 Euro für 2014, sowie 1,50 bzw. 1,65 Euro für 2015 bzw. 2016. (APA, 21.10.2014)

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