Immofinanz zieht sich aus Schweiz zurück

21. Oktober 2014, 09:01
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Drei Logistikobjekte an Immobilienfonds der Credit Suisse verkauft

Wien - Die börsennotierte Immofinanz hat in der Schweiz drei Logistikobjekte um 115 Mio. Schweizer Franken (95,32 Mio. Euro) an einen Immobilienfonds der Credit Suisse verkauft und damit den Rückzug aus dem Schweizer Markt abgeschlossen, teilte das Unternehmen heute, Dienstag mit. Der Verkaufspreis für das Paket sei über dem Buchwert gelegen, das Closing bereits erfolgt.

Bei den verkauften Immobilien handle es sich um zwei Objekte in Bülach sowie eines in Derendingen mit einer vermietbaren Fläche von insgesamt knapp 140.000 Quadratmetern.

"Nach der Abgabe des Logistikobjekts Egerkingen haben wir uns mit dieser Transaktion komplett aus dem Sekundärmarkt Schweiz zurückgezogen", so Immofinanz-Chef Eduard Zehetner. Bei den Verkäufen sei der Immofinanz auch der hohe Kurs des Schweizer Franken zugutegekommen. "Die dabei generierten liquiden Mittel fließen u.a. in die Entwicklung von Logistikimmobilien in Deutschland, wo wir die Position unserer Tochter Deutsche Lagerhaus (DLG) als wichtiger Logistik-Player weiter ausbauen."

Die Immofinanz strebt im Rahmen ihres Geschäftsmodells jährlich Immobilienverkäufe von durchschnittlich 500 bis 600 Mio. Euro an. Der ursprüngliche Plan, binnen fünf Jahren Immobilien für 2,5 Mrd. Euro zu verkaufen, sei bereits nach vier Jahren übererfüllt worden, heißt es in der heutigen Mitteilung. Dabei sei eine zweistellige Marge über Buchwert erzielt worden. (APA, 21.10.2014)

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