Was Red Bull sein Medienhaus wert ist

21. Oktober 2014, 06:59
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Gut 307 Millionen Euro 2013 "übrige Erträge" nach 252 vor einem Jahr - Umsatz des Media House stieg von 27 auf 38 Millionen

Die Mediengruppe von Red Bull - um Servus TV, Servus in Stadt und Land, Red Bulletin und das Projekt Red Bull Global TV - weist für 2013 11,3 Millionen Euro Bilanzgewinn aus - bei rund 38 Millionen Umsatz. Und die Umsätze stiegen merklich gegenüber 2012, als das Red Bull Media House 27 Millionen auswies. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von gut 1,5 auf rund 9,4 Millionen Euro.

307 Millionen Euro "übrige Erträge"

Die vor kurzem beim Firmenbuch hinterlegte Gewinn- und Verlustrechnung des Media House enthält aber auch noch viel größere Beträge: 307 Millionen Euro an "übrigen Erträgen" im Jahr 2013 deuten auf die Beiträge des Mutterkonzerns zu den Medienaktivitäten hin. 2012 lagen sie bei rund 252 Millionen Euro.

Sind diese übrigen Erträge des Red Bull Media House tatsächlich auf Beiträge des Mutterkonzerns zurückzuführen, fragte DER STANDARD bei Media House und Red Bull an. Rückmeldung: "Wir nehmen zu internen Zahlen und Prozessen keine Stellung". (fid, DER STANDARD, 21.10.2014)




  • Kurt Rydl (Osmin) und Thomas Ebenstein (Pedrillo), im August  2013, während der Generalprobe von Mozarts Oper 'Die Entführung aus dem  Serail' im Hangar-7 von Red Bull in Salzburg.
    foto: apa barbara gindl

    Kurt Rydl (Osmin) und Thomas Ebenstein (Pedrillo), im August 2013, während der Generalprobe von Mozarts Oper 'Die Entführung aus dem Serail' im Hangar-7 von Red Bull in Salzburg.

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