Sterbenskranke Briten sollen ungetestete Medikamente bekommen

20. Oktober 2014, 15:11
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Das britische Unterhaus beschäftigt sich mit einem entsprechenden Gesetzesentwurf

In Großbritannien sollen sterbenskranke Menschen laut "Daily Telegraph" künftig unter bestimmten Umständen ungetestete Medikamente bekommen. Die britische Regierung stehe hinter einem entsprechenden Gesetzentwurf, mit dem sich das Unterhaus in dieser Woche beschäftige, berichtete die Zeitung.

Zustimmung nötig

Die geplante Änderung würde es Ärzten leichter machen, neue Medikamente etwa an sterbenskranken Krebspatienten auszuprobieren, ohne mit einer Klage rechnen zu müssen. Dafür müssten aber andere Behandlungsmöglichkeiten schon erschöpft sein.

Die Patienten müssen der Behandlung laut "Daily Telegraph" zustimmen. Bei der Bekämpfung des tödlichen Ebola-Virus kommen derzeit experimentelle Präparate wie "ZMapp" zum Einsatz. Den Gesetzentwurf müssen das Ober- und Unterhaus verabschieden. (APA, derStandard.at, 20.10.2014)

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