Influenza ist Ursache des Seehundsterbens

20. Oktober 2014, 12:09
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Seit Anfang Oktober rund 350 schwer kranke oder tote Tiere

Kiel - Ein großer Teil der seit Anfang Oktober schwer krank oder tot aufgefundenen Seehunde an der Nordseeküste hatte sich mit einem Influenzavirus infiziert. Dies ist das Ergebnis tierärztlicher Untersuchungen, die am Montag vorgestellt wurden. Der Wattenmeerbestand der Seehunde sei nach Einschätzung der Fachleute durch das aktuelle Sterben nicht gefährdet.

Das teilte die Nationalparkverwaltung im schleswig-holsteinischen Tönnig mit. Ein Staupevirus, das 1988/89 und 2002 zu massenhaften Seehundsterben führte, sei nicht nachgewiesen worden. Seit Anfang Oktober wurden auf Helgoland, Sylt, Amrum und Föhr insgesamt rund 350 schwer kranke oder tote Seehunde gefunden. (APA, 20.10.2014)

  • Der Wattenmeerbestand an Seehunden ist jedoch laut Fachleuten nicht gefährdet.
    foto: ap/daniel reinhardt

    Der Wattenmeerbestand an Seehunden ist jedoch laut Fachleuten nicht gefährdet.

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