Analystenstimmen vom 20.10.

20. Oktober 2014, 16:43
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Erste zu ams und Mayr-Melnhof

Erste hebt ams-Kursziel

Die Analysten der Erste Group haben ihre Empfehlung die Aktie des steirischen Halbleiterherstellers ams von "hold" auf "accumulate" angehoben. Das Kursziel für die ams-Aktie wurde gleichzeitig von 35,7 auf 36,8 Franken erhöht. Angesichts der jüngsten Ergebnispräsentationen von anderen Unternehmen der Branche sollte sich die ams besser entwickeln als bisher gedacht, schreiben die Analysten.

Die Halbleiterhersteller SKWS und TSMC hatten zuletzt positive Ausblicke präsentiert, TSMC hat zudem mit seinen Drittquartalszahlen die Erwartungen übertroffen. Diese Faktoren zusammen mit den jüngsten Umsatz- und Auftragszahlen für Apples neues iPhone lassen die Erste-Analysten ein starkes drittes Quartal für die ams erwarten.

Für das laufende Geschäfgtsjahr 2014 der ams prognostizieren die Analysten einen Gewinn von 1,64 Euro je Aktie. Die Schätzungen für die Folgejahre liegen bei 1,96 (2015) und 2,30 (2016) Euro je Aktie. Die Dividenden werden mit 0,41 (2014), 0,47 (2015) und 0,57 (2016) Euro erwartet.

An der Zürcher Börse notierten ams am Montag gegen 9.40 Uhr mit einem Plus von 2,28 Prozent bei 33,60 Franken.



Erste-Analysten heben Mayr-Melnhof-Aktie

Die Analysten der Erste Group haben für die Aktie des Verpackungskonzersn Mayr-Melnhof die Kaufempfehlung "accumulate" ausgesprochen, zuvor lief die Bewertung auf "hold". Hingegen haben sie das Preisziel von 95 auf 90 Euro gesenkt.

Die Kurszielverringerung begründen die Erste-Experten mit niedrigeren Margenerwartungen sowie der geschmolzenen Kapitaldecke der Mayr-Melnhof nach der Auszahlung einer Bonusdividende. Dass der Kurs der Aktie momentan um die 80 Euro liege, sei jedoch eine "attraktive Gelegenheit" zum langfristigen Einstieg. Denn im dritten Quartal winke eine "solide" Performance, auch wenn sich für das Schlussquartal 2014 und den Jahresauftakt 2015 Belastungen durch die neue "FOODBOARD"-Maschine im Frohnleiten-Kraftwerk bemerkbar machen würden, hieß es weiter.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste-Analysten 5,73 Euro für 2014, sowie 6,19 bzw. 6,21 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 2,45 Euro für 2014, sowie 2,50 bzw. 2,55 Euro für 2015 bzw. 2016.

Am Montag in der Früh notierten die Mayr-Melnhof-Titel an der Wiener Börse mit minus 0,44 Prozent bei 81,24 Euro.



Goldman Sachs senkt voestalpine-Kursziel

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktie der voestalpine in einer aktuellen Analyse zum Stahlsektor von 42 auf 40 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung "buy" für Aktie des Stahlkonzerns wurde hingegen bestätigt. Die Analysten halten die Aktie weiter für attraktiv bewertet und sehen in der voestalpine langfristig ein führendes Unternehmen der Branche.

Angesichts der Prognose eines schwächeren Konjunkturumfelds haben die Analysten die Gewinnprognosen für den Stahlsektor generell gesenkt. Die Kaufempfehlungen für Acerinox, SSAB, Aperam wurden aber ebenso wie jene der voestalpine bekräftigt. ThyssenKrupp, Salzgitter, Kloeckner und Outokompu werden weiter "neutral" gesehen. Lediglich für ArcelorMittal-Aktien empfiehlt Goldman Sachs "sell".

Für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 der voestalpine haben die Goldman Sachs-Analysten ihre Gewinnprognose von 3,47 auf 3,38 Euro je Aktie korrigiert. (APA, 20.10.2014)

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