OS X Yosemite im Test: Mac und iPhone nähern sich an 

Test27. Oktober 2014, 09:14
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Neues Design und der nahtlose Übergang zwischen den Betriebssystemen zählen zu den Kernfunktionen von OS X 10.10

Nach mehreren Monaten in der Betaphase hat Apple vor kurzem den Startschuss für sein neuestes Betriebssystem gegeben - OS X Yosemite. Benannt nach einem der bekanntesten Nationalparks der USA besticht Version 10.10 von OS X im WebStandard-Test vor allem durch sein moderneres, runderneuertes Design und durch das einzigartige Zusammenspiel mit dem mobilen Betriebssystem iOS 8. OS X Yosemite steht wie sein Vorgänger kostenlos im Mac App Store zum Download bereit.

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Das neue Betriebssystem ist nach einem Nationalpark in Kalifornien benannt.

Keine Verschmelzung der Apple-Systeme

Am Betriebssystemmarkt geht es rund. Nachdem Microsoft erst vor wenigen Wochen Windows 10 vorgestellt hat, folgte mit der Veröffentlichung von OS X Yosemite der Gegenzug von Apple. Die Ansätze der beiden Unternehmen könnten verschiedener jedoch nicht sein. Während es in der Windows-Welt bald nur noch ein Betriebssystem für alle Plattformen - mit passender Benutzeroberfläche für das jeweilige Gerät - geben wird, setzt Apple weiterhin auf eine strikte Trennung seiner Desktop- und Mobilsparte. Zu einer Verschmelzung dieser Systeme wird es, vertraut man bisherigen Aussagen hochrangiger Apple-Mitarbeiter, auch nicht kommen.

Verstärkung des Lock-in-Effekts

Stattdessen versucht der Konzern über verschiedene Schnittstellen und Anknüpfungspunkte in OS X Yosemite und iOS 8 einen nahtlosen Übergang zwischen den Systemen zu bieten und damit eine einheitliche User-Experience zu schaffen. Automatisch einher geht damit eine Verstärkung des innerhalb des Apple-Ökosystems bereits sehr hohen Lock-in-Effekts, also der Bindung an die Geräte, Systeme und Dienste des Herstellers. Mit den neuen Continuity-Funktionen wird diese Verknüpfung der Systeme nun auf eine gänzlich neue Ebene gehoben – mit all ihren Vor- und Nachteilen. Solange man seinen Geräte-Fuhrpark mit Apple-Produkten ausstattet, greifen die Systeme wie gut geschmierte Zahnräder ineinander. Geräte anderer Hersteller fühlen sich dafür umso mehr wie Fremdkörper an.

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Der neue Look von OS X Yosemite.

Telefonieren und SMS schreiben am Mac

Unter dem Oberbegriff Continuity fasst Apple verschiedene Funktionen der aktuellen Versionen von OS X und iOS zusammen, die für einen nahtlosen Übergang in der Bedienung sorgen. Apple schafft es damit, sein Ökosystem mit einem Alleinstellungsmerkmal auszustatten, das in dieser Art kein anderer Hersteller bietet – zumindest derzeit nicht. So lassen sich direkt am Mac Telefonanrufe entgegen nehmen und eingehende SMS-Nachrichten beantworten – ein iPhone mit iOS 8 bzw. 8.1 muss sich dafür lediglich im selben WLAN-Netzwerk befinden.

Handoff, AirDrop und Instant Hotspot

Mit Handoff bietet Apple außerdem die Möglichkeit, auf einem Gerät begonnene Arbeiten auf einem anderen Gerät fortzuführen. Schreibt man etwa eine E-Mail auf dem iPhone, erscheint am linken Rand des OS-X-Docks ein Icon, um die Mail-App zu öffnen und das Schreiben der E-Mail auf dem großen Bildschirm mit Maus und Tastatur fortzusetzen. Selbiges funktioniert natürlich auch vice versa und auch mit Safari, Karten und vielen anderen Apps von Apple. Erste Programme von Drittanbietern unterstützen ebenfalls bereits die neue Funktion. Neu ist außerdem AirDrop, mit dem künftig auch zwischen iOS und OS X Dateien ausgetauscht werden können, und Instant Hotspot, mit dem sich die Tethering-Funktion vom iPhone zur Weitergabe der mobilen Internetverbindung direkt über den Mac starten lässt.

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AirDrop funktioniert – passende Hardware vorausgesetzt – nun auch zwischen OS X und iOS.

Bluetooth 4.0/LE ist Voraussetzung

Einen Haken gibt es dann aber doch. Handoff, AirDrop und Instant Hotspot stellen als einzige der neuen Funktionen in OS X Yosemite spezielle Voraussetzungen an die Hardware. Genauer gesagt wird Bluetooth 4.0/LE vorausgesetzt. Damit müssen Mac-Computer aus den Jahren 2011 oder älter, obwohl sie teilweise grundsätzlich OS X Yosemite unterstützen, ohne diese neuen Funktionen auskommen. Ein Nachrüsten über ein externes Bluetooth-Gerät scheint nach derzeitigem Kenntnisstand nicht möglich zu sein. Nähere Details zu den Systemvoraussetzungen der einzelnen Funktionen von OS X Yosemite können auf der Webseite von Apple nachgelesen werden.

Umsetzung der neuen Designsprache

Die zweite große Neuerung in OS X Yosemite betrifft das Design. Apple hat zwar über die verschiedenen Versionen von OS X hinweg kontinuierlich kleinere Veränderungen am Aussehen des Betriebssystems vorgenommen, von den nun eingeführten, weitreichenden Änderungen waren diese aber weit entfernt. Hie und da wurden mal Schaltflächen verändert, Bedienelemente umgefärbt oder das Dock behutsam optimiert. Mit OS X Yosemite spricht nun aber auch das Betriebssystem der Macs die bereits auf iPhone, iPad und Apple TV eingeführte neue Designsprache. Diese wird dominiert von Transparenzeffekten, helleren und kräftigen Farben und der neuen System-Schriftart Helvetica Neue.

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Viele Programme in OS X Yosemite weisen transparente Elemente auf, wie die Menüleiste von Safari 8.

Jony Ive am Werk

Die ersten Streifzüge durch das neue Betriebssystem sind durch die umfassenden Design-Veränderungen zwar etwas ungewohnt, insgesamt fühlt man sich aber sehr schnell in OS X Yosemite wohl. Denn an der grundsätzlichen Bedienung des Systems hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas verändert. Die Modernisierung des Designs war jedoch gerade in Anbetracht der mit iOS 7 eingeführten Änderungen dringend notwendig. Mit OS X Yosemite hat Apple-Chefdesigner Jony Ive diese nun umgesetzt. Die Änderungen fallen dabei, und das dürfte viele Kritiker des iOS-7-Designs freuen, nicht ganz so drastisch wie bei Apples mobilem Betriebssystem aus. So sind etwa Schaltflächen weiterhin sehr klar abgegrenzt und die Programm-Icons fügen sich weitaus besser ins Gesamtbild ein. Das neue Dock wandert von der dritten wieder zurück in die zweite Dimension und ähnelt dadurch ein wenig dem Dock älterer OS-X-Versionen.

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Das neue zweidimensionale Dock in OS X Yosemite.

"Dark Mode"

Apple hat im Prinzip jedoch nicht nur ein, sondern gleich zwei - oder besser gesagt eineinhalb - Designs für OS X Yosemite entwickelt. Denn unter den Systemeinstellungen im Punkt Allgemein kann der "Dark Mode" aktiviert werden ("Dunkle Menüleiste und Dock verwenden"). Statt hellem Grau oder Weiß sind die genannten Menüelemente dann in dunkleren Farbtönen gehalten. Insgesamt ergibt sich durch die Einstellung jedoch ein sehr unstimmiges Bild, da etwa Programmfenster und Kontextmenüs weiterhin in heller Farbe dargestellt werden. Hier müssen wohl auch die Entwickler aktiv werden und eine entsprechende Unterstützung für ein dunkles Farbschema einbauen. Aber selbst die Programme von Apple wurden dafür nicht angepasst. Insgesamt hinterlässt der "Dark Mode" somit einen wenig durchdachten Eindruck und wirkt eher wie Flickwerk.

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Der "Dark Mode" ist nur teilweise dunkel.

Transparenzen entfernen

Nutzern, denen die Transparenzeffekte in OS X Yosemite nicht gefallen, bietet Apple ebenfalls die Möglichkeit zur individuellen Anpassung. Die Einstellung dafür befindet sich etwas versteckt in den Systemeinstellungen unter dem Punkt Bedienungshilfen. Wird ein Häkchen bei "Transparenzen reduzieren" gesetzt, schimmern der Bildschirmhintergrund und andere Fenster nicht mehr durch die glasigen Oberflächen in Dock, Menüleisten, Kontextmenüs und Seitenleisten von Programmen. Diese Einstellung lässt sich auch mit dem Dark-Mode kombinieren.

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Die Transparenzen lassen sich über die Einstellungen ausschalten.

Neue Schriftart nur für Retina-Displays geeignet?

Besonders die neue Schriftart Helvetica Neue sorgte im Vorfeld der Veröffentlichung teilweise für hitzige Diskussionen. Sie sei vor allem für hochauflösende Retina-Bildschirme ausgelegt, auf normalen Displays lasse sie sich schwerer lesen, so die Kritik. Im WebStandard-Test konnte dies jedoch nicht nachvollzogen werden. Sowohl direkt am Mac (MacBook Pro mit 15 Zoll) als auch auf einem externen Display ist die Schrift ohne Probleme oder besondere Anstrengungen gut lesbar.

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Die neue System-Schriftart sorgte teilweise für Kritik.

Apps überarbeitet

Neben dem Betriebssystem selbst hat Apple auch alle mitgelieferten Apps an das neue Design von OS X Yosemite angepasst. Zusätzlich gibt es auch einige neue Funktionen. So erhält man in Safari 8 beim Herauszoomen mit zwei Fingern eine neue Übersicht über alle geöffneten Tabs, Filme und Serien auf Netflix können künftig ohne externe Plug-ins wie Silverlight von Microsoft abgespielt werden. Dies soll den Akku deutlich schonen. In der neuen Version von Mail können angehängte Bilder und PDF-Dateien direkt in der geöffneten E-Mail bearbeitet werden. Mit Mail Drop gibt es außerdem eine neue Funktion, mit der unabhängig vom Empfänger Anhänge mit einer Dateigröße von bis zu 5 Gigabyte zu E-Mail-Nachrichten hinzugefügt werden können.

Der Button zum Starten des Vollbildmodus von Programmfenstern ist übrigens an eine andere Stelle gewandert. Wurde der Button bisher noch in der rechten oberen Ecke angezeigt, ersetzt er mit OS X Yosemite den bisherigen grünen Zoom-Button.

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Die neue Tab-Übersicht in Safari 8.
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Der grüne Button startet nun den Vollbildmodus von Programmen.

Déjà-vu-Erlebnis mit iCloud Drive

Bei manchen Neuerungen in OS X Yosemite tut man sich jedoch schwer, sie auch als Neuheit zu bezeichnen. Mit der iCloud Drive sorgt Apple quasi für ein Comeback der iDisk, die nach dem Ende von MobileMe vor ein paar Jahren aufgegeben wurde. Der Cloud-Speicher dient nun (wieder) als Speicherplatz für Dateien aller Art, über OS X Yosemite kann man direkt über den Finder darauf zugreifen. Die Daten der verschiedenen Apps, die in der iCloud gespeichert werden, sind übersichtlich nach Programmen in Ordnern abgelegt. Im Gegensatz zu Microsoft, die vor kurzem den kostenlosen Cloud-Speicher in OneDrive gehörig aufgestockt haben, rüttelt Apple jedoch nicht an den 5 Gigabyte Gratis-Speicher. Wer mehr Speicherplatz benötigt, wird zur Kasse gebeten. Zumindest wurden die Kosten für Speicherpläne vor wenigen Wochen deutlich nach unten angepasst. Diese sind nun ab 99 Cent pro Monat erhältlich.

Spotlight wird zu Sherlock 2.0

Auch die Spotlight-Suche wurde mit OS X Yosemite stark überarbeitet und erinnert dadurch ein wenig an die Sherlock-Suche in älteren OS-X-Systemen. Spotlight öffnet sich unter OS X Yosemite nun in der Bildschirmmitte und bezieht ihre Informationen für Suchergebnisse aus weitaus mehr Quellen als in der Vorversion. Neben lokal gespeicherten Dateien und Programmen wird nun auch das gesamte Web durchsucht (mit der Bing-Suchmaschine von Microsoft), es werden Wikipedia-Einträge angezeigt, der Mac App Store wird durchsucht, iTunes-Inhalte können gestartet werden und noch vieles mehr. Spotlight beherrscht außerdem Rechenaufgaben und kann Einheiten und Währungen umrechnen. In den Systemeinstellungen unter dem Punkt Spotlight kann ausgewählt werden, welche Ergebniskategorien bei den Suchergebnissen in welcher Reihenfolge angezeigt werden sollen.

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Die Spotlight-Suche wurde stark überarbeitet.

Schnelle Release-Zyklen

Während Microsoft im Vergleich einen etwas trägeren Update-Zyklus fährt, behält Apple das seit Mac OS X Lion hohe Tempo bei den Veröffentlichungen seiner Desktop-Betriebssysteme bei. Windows 10 wurde erst vor wenigen Wochen angekündigt, wird vermutlich jedoch frühestens im nächsten Sommer auf den Markt kommen. Bleibt Apple seinen Software-Zyklen der letzten Jahre treu, steht dann bereits der Nachfolger von OS X Yosemite in den Startlöchern. Bereits nach einem Jahr gilt ein Major-Release eines Betriebssystems aus dem Hause Apple damit fast schon als veraltet. Apple verlangt durch die kurzen Zyklen auch von seiner Entwicklergemeinde einiges ab. Programme müssen kontinuierlich weiterentwickelt und im jährlichen Rhythmus an die Eigenheiten der neuen Betriebssysteme angepasst werden.

Anpassungen von Apps

Diese Anpassungen betreffen unter OS X Yosemite vor allem folgende Bereiche: Generelle Kompatibilität mit dem neuen Betriebssystem und gegebenenfalls die Implementierung von Erweiterungen, Widgets für die Benachrichtigungszentrale und einer Unterstützung für den Dark-Mode. Denn ähnlich wie unter iOS 8 bietet Apple seinen Entwicklern auch unter OS X Yosemite neue Schnittstellen für Erweiterungen. Darunter fallen unter anderem Erweiterungen für den Finder oder die Möglichkeit, Apps in das Share-Menü von OS X - dieses wird vor allem in Safari, Finder und Vorschau verwendet - hinzuzufügen.

Widgets in der Benachrichtigungszentrale

Außerdem bietet Apple in der Benachrichtigungszentrale - ebenfalls analog zu iOS 8 - eine neu gestaltete Heute-Ansicht, bei der verschiedene Widgets platziert werden können. Widgets wie Wetter, Aktien, Taschenrechner oder Weltuhr sind direkt mit an Bord. Das bereits aus den vergangenen OS-X-Versionen bekannte Dashboard - das bisherige zuhause von Widgets - wird jedoch weiterhin angeboten, kann bei Bedarf in den Systemeinstellungen (Mission Control) jedoch auch gänzlich deaktiviert werden.

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In der Benachrichtigungszentrale können ähnlich wie in iOS 8 Widgets abgelegt werden.

Entwickler müssen an die Arbeit

Noch scheinen jedoch erst wenige Programme im Mac App Store die neuen Funktionen von OS X Yosemite zu unterstützen. Apple selbst führt in seinem digitalen Store eine Auflistung mit "Great Apps for OS X Yosemite", die derzeit noch etwas rar bestückt ist. Entwickler sind nun gefragt, ihre Programme mit den neuen Erweiterungen, Widgets für die Benachrichtigungszentrale und einer Unterstützung des Dark-Mode auszustatten. Aufgrund der kurzen Release-Zyklen wird das Spiel wohl in einem Jahr dann wieder von vorne beginnen.

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Noch scheinen nicht allzu viele Apps für OS X Yosemite gerüstet zu sein.

Fotos-App kommt im Frühjahr

iPhoto und Aperture, die Fotobearbeitungs- und Fotoverwaltungsprogramme von Apple, haben mit der Veröffentlichung von OS X Yosemite noch ein letztes Kompatibilitätsupdate erhalten. Funktionsumfang und Design der beiden Programme wurden jedoch nicht erweitert bzw. angepasst. Apple hat bereits im Juni angekündigt, den Support von iPhoto und Aperture einzustellen. Stattdessen arbeitet man an einer neuen App mit dem simplen Namen Fotos, über deren Funktionsumfang jedoch noch nicht allzu viel bekannt ist. Die App wird erst zu einem noch nicht näher genannten Zeitpunkt Anfang 2015 erschienen.

Fazit: So wohl fühlte man sich im abgeschotteten Apple-Ökosystem noch nie

OS X Yosemite besticht vor allem durch zwei Neuerungen: Das neue, teilweise bereits aus iOS 7 bekannte Design und das Zusammenspiel mit iPhone und iPad. Besonders die Continuity-Funktionen heben das neue OS X von bisherigen Versionen und Betriebssystemen anderer Hersteller ab. Hier kann Apple, als Unternehmen bei dem Hard- und Software aus einer Hand kommen, ganz klar seine Muskeln spielen. OS X Yosemite entfaltet seine Möglichkeiten damit aber nur dann, wenn man sich auch abseits vom Mac auf die Geräte von Apple einlässt: Willkommen im abgeschotteten Apple-Ökosystem! Und so wohl wie jetzt hat man sich dort noch nie gefühlt. Dafür wirken Android-Geräte und Windows Phones nun umso mehr wie Fremdkörper. Man weiß einfach, dass die Kombination mit iOS 8 so viel mehr Möglichkeiten bieten würde.

Für Nutzer, die keine iOS-Geräte besitzen, ist OS X Yosemite damit vor allem ein hübsches Design-Update. Das neue Betriebssystem hat zwar auch sonst kleinere neue Funktionen zu bieten, das Hauptaugenmerk in der Entwicklung lag offenbar aber bei den Continuity-Funktionen. Da Apple Updates für seine Betriebssysteme seit letztem Jahr kostenlos verteilt, gibt es jedoch kaum einen Grund, der gegen eine Installation von OS X Yosemite sprechen würde. Im WebStandard-Test konnten, bis auf einen kleinen Fehler des Docks, der sich durch einen simplen Neustart lösen ließ, keine Probleme mit dem Betriebssystem festgestellt werden. Das Update wurde direkt über die bestehende OS-X-Installation gespielt. Im Internet berichten manche Nutzer jedoch von Problemen mit WLAN-Verbindungen und anderen Bugs. Im Zweifelsfall sollte man also womöglich das erste Fehlerbehebungs-Update abwarten.

Verfügbarkeit, Systemvoraussetzungen und Download

OS X Yosemite kostenlos über den Mac App Store zum Download bereit. Ähnlich wie bei OS X Mountain Lion und OS X Mavericks wird das Betriebssystem nur als Download angeboten, dieser beträgt 5,16 Gigabyte. Die Installation selbst verläuft relativ zügig, besonders auf Systemen mit eingebauter SSD bzw. eingebautem Flash-Speicher. OS X Yosemite besitzt dieselben Systemvoraussetzungen wie OS X Mavericks: iMac (Mitte 2007 oder neuer), MacBook (Ende 2008 Aluminium oder Anfang 2009 oder neuer), MacBook Pro (Mitte/Ende 2007 oder neuer), MacBook Air (Ende 2008 oder neuer), Mac mini (Anfang 2009 oder neuer), Mac Pro (Anfang 2008 oder neuer) und Xserve (Anfang 2009). Genauere Details zu den Systemvoraussetzungen für die verschiedenen neuen Funktionen von OS X Yosemite nennt Apple auf seiner Webseite. (Martin Wendel, derStandard.at, 27.10.2014)

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