IBM verkauft verlustreiche Chip-Sparte

20. Oktober 2014, 06:44
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IBM zahlt 1,3 Milliarden Dollar drauf

Armonk - IBM gibt laut einem Medienbericht seine verlustbringende Chip-Sparte ab - allerdings soll der Computerdino das teuer bezahlen. IBM habe sich mit dem von einem arabischen Staatsfonds kontrollierten Chip-Hersteller Globalfoundries auf eine Übernahme geeinigt, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Neuigkeiten

IBM zahle bei dem Geschäft unter dem Strich 1,3 Milliarden Dollar (1,0 Mrd. Euro) drauf. Ein Unternehmenssprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Allerdings hatte IBM zuvor angekündigt, am Montag vor US-Börsenstart große Neuigkeiten bekanntzugeben. Parallel dazu werde auch die Quartalsbilanz vorgezogen veröffentlicht.

IBM versucht schon seit Monaten, die Chip-Sparte zu veräußern. Der Chip-Hersteller Globalfoundries, der einem staatlichen Investmentfonds Abu Dhabis gehört, galt schon länger als aussichtsreicher Kandidat. (APA/dpa, 20.10.2014)

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