400 Hypo-Jobs in Kärnten wackeln

17. Oktober 2014, 15:59
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Wie viele Arbeitnehmer mit SEE-Holding übernommen werden, ist noch Verhandlungssache

Wien/Klagenfurt - Bei der Hypo Alpe Adria ist zwar noch alles im Fluss, vorsorglich gibt es aber bereits für alle Mitarbeiter einen Sozialplan. Wie viele Menschen davon betroffen sind, ist aber noch offen, heißt es aus der Bank, schließlich müsse noch geklärt werden, welche Mitarbeiter ihren Job verlieren. Wer in der frisch ausgegliederten SEE-Holding bleibt, braucht den Sozialplan nicht.

Aus Bank-Sicht geht es insgesamt um 550 Mitarbeiter, der Betriebsrat rechnet laut ORF Kärnten mit 600 Mitarbeitern der Hypo in Österreich, von denen ein Drittel, also etwa 200, von der SEE-Holding übernommen werden könnten. Ein Sprecher der Bank sagte dazu: "Die derzeit in den Medien genannten Zahlen sind reine Spekulation." Derzeit werde mit dem potenziellen Käufer darüber verhandelt, wie viele Mitarbeiter übernommen werden. Eine genaue Zahl werde man daher erst nach Verhandlungsende kennen.

Die Mitarbeiter, die in der Abbaueinheit bleiben und diese abwickeln, machen jedenfalls mit der Zeit ihren eigenen Job überflüssig und können dann auf den Sozialplan mit der geplanten Arbeitsstiftung zurückgreifen. Er gilt bis Ende 2018.

In den Balkantöchtern hat die Hypo etwa 3.900 Mitarbeiter. (APA, 17.10.2014)

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