Verurteilter im "Hummer"-Prozess tot - Hinweise auf akute Vergiftung

17. Oktober 2014, 14:37
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Toxologische und histologische Gutachten in Auftrag gegeben - Rund ein Monat bis zum endgültigen Ergebnis

Szeged/Klagenfurt/Salzburg - Eine Woche nach dem Tod des im "Hummer"-Prozess in erster Instanz verurteilten Österreichers hat die Obduktion des Leichnams erste Hinweise auf eine akute Vergiftung ergeben. Die endgültige Todesursache des 36-Jährigen, der im Gefängnis der südungarischen Stadt Szeged verstarb, sollen toxologische und histologische Gutachten liefern, so Außenministeriumssprecher Martin Weiss gegenüber der APA.

Weiss berichtete am Freitag unter Berufung auf die zuständige Pathologin in Szeged zudem, dass insgesamt zwei Gutachten unabhängig voneinander in Budapest und Szeged durchgeführt werden sollen. Deren Ergebnisse sollen in rund einem Monat vorliegen. Der Kärntner war am 25. September wegen der Tötung eines ungarischen Motorradpolizisten mit einem "Hummer"-Geländewagen in erster Instanz zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt worden.

Am Mittwoch berichtete das ungarische Internetportal "Hir24", dass der Mann seinen Tod angekündigt haben soll. Mitte November soll die genaue Todesursache feststehen. (APA, 17.10.2014)

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