Tourist in Londoner Buchhandlung eingesperrt: Hilferuf per Twitter

17. Oktober 2014, 14:04
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"Was Sie lesen können, wenn Sie zwei Stunden Zeit haben... und in einer Buchhandlung eingesperrt sind"

Stundenlang war ein Tourist in London in einer Buchhandlung eingesperrt - und ist erst nach einem Notruf über Twitter befreit worden. Der US-Amerikaner hatte sich am Donnerstag im oberen Stock einer Filiale des Buchhändlers "Waterstones" aufgehalten, um dort das Internet zu nutzen. Als er um kurz nach 21.00 Uhr ins Erdgeschoß zurückkehrte, waren die Lichter aus und das Geschäft leer.

Von der Polizei befreit

Der Mann rüttelte an der Tür und löste damit den Alarm aus, rief auch die Polizei an. Doch die ließ sich Zeit. Schließlich twitterte der wartende Unglücksrabe: "Hi Waterstones, ich bin seit zwei Stunden in eurer Buchhandlung am Trafalgar Square eingeschlossen. Bitte lasst mich raus!" Tausende retweeteten die Nachricht. Um kurz nach 23.00 Uhr befreite die Polizei den Mann.

"Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass (...) wieder ein freier Mann ist. Danke für eure Besorgnis und Tweets", twitterte der Buchhändler "Waterstones" seinerseits - und postete einen Blog auf seiner Webseite. Der Titel: "Was Sie lesen können, wenn Sie zwei Stunden Zeit haben... und in einer Buchhandlung eingesperrt sind." (APA, red, derStandard.at, 17.10.2014)

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