Finanzmarktaufsicht ermittelt in Causa OMV

16. Oktober 2014, 18:42
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Kurier: Tatbestand des Marktmissbrauchs - Mögliche Verletzung der Ad-hoc-Meldepflicht

Wien - Das die Ablöse von OMV-Chef Gerhard Roiss vorzeitig an die Öffentlichkeit geriet, beschäftigt nun auch die Finanzmarktaufsicht (FMA). Nachdem der Aufsichtsrat der OMV einstimmig eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft beschloss, habe die FMA "unabhängig bereits von sich aus mit Ermittlungen begonnen", berichtet der "Kurier" (Freitagausgabe).

Es gehe um den Tatbestand des Marktmissbrauchs und um eine mögliche Verletzung der Ad-hoc-Meldepflicht. Marktmanipulation könne auch die Verbreitung von Gerüchten sein. Vorzeitige Informationen über die Ablöse von Vorständen eines börsenotierten Unternehmens können Insider-Informationen sein. Damit würden die Informationspflichten gegenüber dem breiten Anlegerpublikum verletzt. FMA-Sprecher Klaus Grubelnik bestätigte gegenüber dem "Kurier", "dass diese Auffälligkeiten bereits untersucht werden". (APA, 16.10.2014)

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