Weniger Abonnenten für Online-Videothek Netflix als erwartet

16. Oktober 2014, 08:51
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Erste Zahlen für Österreich wurden - inoffiziell - dementiert

Los Angeles - Die US-Online-Videothek Netflix hat im dritten Quartal weniger Abonnenten gewonnen als erwartet. In den drei Monaten habe es weltweit einen Nettozuwachs von rund 3 Millionen anstatt der vorhergesagten 3,7 Millionen gegeben, teilte das Unternehmen mit.

Im größten Markt USA seien nur rund 980.000 neue Abonnenten geworben worden, nach 1,29 Millionen im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ein Grund seien wahrscheinlich die im Vergleich zum Vorjahr etwas angehobenen Gebühren. Die Netflix-Aktie stürzte im nachbörslichen Handel um bis zu 27 Prozent ab.

Seit September hat Netflix sein Angebot auch auf sechs europäische Länder ausgeweitet, darunter Österreich, Frankreich und Deutschland. Erste STANDARD-Informationen von rund 1500 Abonnenten in Österreich eine Woche nach dem Start Mitte September wurden von Netflix nicht kommentiert - und nur hinter vorgehaltener Hand signalisiert, sie würden nicht zutreffen. Korrekte Zahlen waren bei dieser Anfrage nicht zu bekommen.

Weltweit bekannt geworden ist Netflix mit selbst produzierten Serien wie dem Gefängnisdrama "Orange is the New Black" oder "House of Cards". (red, APA/Reuters, 16.10.2014)

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