Ausbruch in Nigeria und Senegal nahezu vorbei

15. Oktober 2014, 11:40
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Krankheit wütet weiterhin in Guinea, Liberia und Sierra Leone

Freetown/Conakry/Monrovia - Während Ebola in Guinea, Liberia und Sierra Leone weiter wütet, ist die Krankheit in Nigeria und im Senegal nahezu eingedämmt. Wenn keine neuen Fälle auftreten, wird die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach eigenen Angaben am Freitag für den Senegal und am kommenden Montag (20. Oktober) für Nigeria offiziell das Ende des Ausbruchs erklären.

Dann ist in den beiden Ländern die Frist von 42 Tagen seit dem letzten Krankheitsfall abgelaufen. 42 Tage entsprechen der doppelten maximalen Inkubationszeit, also dem Zeitraum zwischen der Ansteckung und dem Auftreten von Symptomen. Wichtig sei, dass in dieser Zeit eine aktive Überwachung auf mögliche neue Fälle stattfinde und die diagnostischen Kapazitäten dafür auch ausreichend vorhanden seien, erklärte die WHO. Wenn dann keine Fälle nachgewiesen seien, könne man mit großer Sicherheit sagen, dass der Ausbruch vorbei sei.

Die WHO zeigte sich jedoch alarmiert von Medienberichten, wonach in einigen Ländern bei Ebola-Verdachtsfällen von Behörden und Ministerien innerhalb weniger Stunden Entwarnung gegeben worden sei. Eine so schnelle Bestimmung, ob sich eine Person tatsächlich infiziert habe oder nicht, sei unmöglich. (APA, 15.10.2014)

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