Angeblicher Bitcoin-Erfinder sammelt Bitcoins, um Newsweek zu verklagen 

14. Oktober 2014, 14:25
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Das US-Magazin habe schlecht recherchiert, Zitate verfälscht und seiner Familie so Schaden zugefügt, so Dorian Nakamoto

Groß war die Aufregung, als das US-Magazin Newsweek Anfang 2014 das Rätsel um den mysteriösen Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto lüftete. Ein 65-jähriger Pensionist namens Dorian Nakamoto habe die Kryptowährung erfunden, so das Magazin, das dazu gleich eine Reihe an Paparazzi-Fotos zeigte. Der Medienrummel war groß – auch, weil Nakamoto ein riesiges Vermögen in Form von Bitcoins besitzen soll.

Dementi

Allerdings bestreitet Nakamoto laut TheVerge nach wie vor, hinter Bitcoins zu stecken. Auch in der Techbranche wird die Berichterstattung von Newsweek mittlerweile stark angezweifelt. Jetzt will Nakamoto das US-Magazin verklagen – und sammelt dafür ausgerechnet Bitcoin. Unter der Website NewsweekLied kann Nakamoto mit Spenden unterstützt werden. "Newsweek hat meine Familie verletzt", so der 65-jährige US-Bürger. Die Zeitschrift hält bislang noch an ihrem Artikel fest. (fsc, derStandard.at, 14.10.2014)

  • Dorian Nakamoto wurde unterstellt, der Gründer von Bitcoin zu sein - jetzt will er klagen
    foto: pressefoto/newsweeklied

    Dorian Nakamoto wurde unterstellt, der Gründer von Bitcoin zu sein - jetzt will er klagen

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