Ein Kennenlernen mit dem Nissan Leaf

Userartikel14. Oktober 2014, 13:02
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Nach dem Autotausch bei Greenlife Drive fährt Barbara Bürbaumer in der zweiten Hälfte den Nissan Leaf

Nach nun vier Testwochen ist es soweit, ich halte den Key für ein reines Elektroauto in meiner Hand.

Ich war durchaus gespannt, wie es im Alltag sein wird, mit einem rein elektrisch angetriebenen Vehikel unterwegs zu sein. Anfangs ertappte ich mich dabei, zu vergessen, auf der Anzeige des Nissan Leaf zu kontrollieren, ob genügend Restkilometer angezeigt werden. Durch den Plug-In Hybrid, war ich schon sehr verwöhnt, da ist ein leerer Akku ja kein Problem, wenn sich danach der Diesel dazuschaltet. Mittlerweile mache ich mir immer bewusst, dass ich nur soweit fahren kann, wie die Ladeanzeige anzeigt. Allerdings muss man dazu sagen, dass man mit dem Nissan Leaf zumindest laut Anzeige etwa 190 Kilometer weit fahren kann, was die 50 Kilometer rein elektrische Reichweite des Volvo V60 Plug-In-Hybrids selbstverständlich überflügelt. Das werden wir aber jedenfalls noch austesten.

Der erste Eindruck

Nach den ersten Fahrkilometern habe ich einen angenehmen Eindruck gewonnen, fühle mich insgesamt sogar ein wenig wohler im Nissan, da er etwas kleiner, vor allem kürzer als der Volvo ist. Dennoch ist er innen höher und offener, nicht so sportlich wie der Volvo, was mir persönlich einfach lieber ist. Die Sicht auf die Straße ist besser, dafür gibt es weniger Sicherheitsfeatures, was aber auch angenehm ist, wenn sich nicht ständig irgendetwas zu Wort meldet. Ein lautes Piepsen ist beim Reversieren zu hören, damit die Leute mitbekommen, dass der leise Leaf näher rückt. Toll ist auch die Bordkamera, als Hilfe beim Rückwärtsschieben, die sofort zu sehen ist, wenn man auf den Retourgang stellt. Interessant ist auch, dass im Nissan die Radargerätswarnung aktiviert ist, so ist man immer vorgewarnt und fährt öfters mal ein bisschen langsamer, kann ja nicht schaden. Ich bin schon gespannt, wie es auf der Autobahn sein wird, wenn wir dann erstmals eine weitere Strecke zurücklegen. (Barbara Bürbaumer, derStandard.at, 14.10.2014)

  • Schau mir in die Augen! ;-)
    foto: derstandard.at/hendrich

    Schau mir in die Augen! ;-)

  • Die Anzeige informiert über verbliebene Reichweite und alles, was man sonst noch wissen möchte.
    foto: barbara bürbaumer

    Die Anzeige informiert über verbliebene Reichweite und alles, was man sonst noch wissen möchte.

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