Mitterlehner vor Faymann und Schelling im ORF

13. Oktober 2014, 17:15
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Wer im September in den wichtigsten TV-Nachrichten am längsten zu Wort kam

Wien – Ein neuer Vizekanzler und ÖVP-Chef und ein neuer Finanzminister sind naturgemäß der Rede wert: Reinhold Mitterlehner kam im September in der "Zeit im Bild" um 19.30 Uhr am längsten zu Wort. Wenn auch nicht um Längen, berichten die TV-Beobachter von APA deFacto in ihrer Monatsanalyse für den STANDARD.

Nur drei Sekunden weniger als sein neuer Vize sprach der schon recht lange dienende Kanzler und SPÖ-Chef Werner Faymann in den weitaus meistgesehenen Fernsehnachrichten des Landes. Unter dessen wichtigsten Themen taucht Mitterlehner freilich gleich wieder auf: Neben der Ukraine-Krise und der Steuerreform redete Faymann in der "Zeit im Bild" vor allem über die Personalrochaden beim Koalitionspartner nach dem Rückzug von Michael Spindelegger aus seiner Dreifachfunktion.

Spindeleggers Nachfolger als Finanzminister liegt nach Redezeit in der "ZiB" um 19.30 Uhr mit Respektabstand hinter den Regierungsspitzen auf Platz drei. Hans Jörg Schellings wichtigstes Thema, wie bei Mitterlehner, erwartungsgemäß: die Steuerreform.

78,5 Prozent der O-Töne in der "Zeit im Bild" kamen im September von Politikern der Regierungskoalition. (red, DER STANDARD, 14.10.2014)

  • "ZiB"-Watch von APA De Facto: September-Daten

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    foto: reuters / heinz-peter bader
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