Zwölf Jahre Haft in Wiener Neustadt für Bankräuber

13. Oktober 2014, 14:54
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Gebürtiger Oberösterreicher mit 25 Vorstrafen beim "Spritzer" in Gasthaus festgenommen

Wiener Neustadt - Zwölf Jahre Haft lautete am Montagnachmittag am Landesgericht Wiener Neustadt das Urteil für einen 45-jährigen gebürtigen Oberösterreicher. Der Mann hatte am 22. August in Krumbach (Bezirk Wr. Neustadt) die örtliche Raika überfallen, weil ihm zuvor sein Bankberater einen Kredit verwehrt hatte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Nicht einmal eine Stunde nach dem Überfall mit einem Springmesser (Beute: knapp 33.000 Euro) wurde der Täter von der Cobra in einem Gasthaus gestellt. Der Mann hatte seelenruhig zwei "Spritzer" konsumiert, ehe die Handschellen klickten.

Man war dem Räuber so schnell auf die Spur gekommen, weil er den Überfall unmaskiert begangen hatte. Lediglich die Kapuze seines Pullis hatte er sich über den Kopf gezogen.

Das hohe Ausmaß seiner Strafe erklärt sich unter anderem auch aus 25 Vorstrafen, die der gebürtige Oberösterreicher aufweisen kann. Er nahm das Urteil an, die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab. (APA, 13.10.2014)

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