Istvan aus Mariahilf

Ansichtssache12. Oktober 2014, 12:00
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Istvan, 31, wird bei seinem abendlichen Spaziergang von "Henry" und "Boy" begleitet - seinen beiden Hunden. Er hat sie aus einem ungarischen Hundeheim, das sich auf Windhundarten spezialisiert hat, freigekauft. "Die Hundezonen hier mag ich nicht", bekundet er, sie seien "sehr dreckig" und würden nur wenig Platz zum Auslauf für die beiden bieten. An seinem Wohnort, dem sechsten Bezirk, hat er nichts auszusetzen: "Mir gefällt das Urbane sehr, ich gehe meistens zu Fuß in die Stadt." Und was sollte sich ändern? "Nichts, aber was ich nicht mag, sind Suderanten", die gäbe es auch im Sechsten, sagt er mit einem Grinsen. Der studierte Wirtschaftsinformatiker lebt hier schon seit sechs Jahren und hat vorher im achtzehnten Wiener-Gemeindebezirk gelebt: "Auch schön, aber doch zu weit weg für mich." (Toumaj Khakpour, daStandard.at, 12.10.2014)

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