Geräte mit leeren Akkus auf USA-Direktflügen aus Österreich verboten

10. Oktober 2014, 18:09
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Reisende am Flughafen Wien-Schwechat von TSA-Regelung betroffen

Schwechat - Die erhöhten Sicherheitskontrollen für Direktflüge in die USA, die seit Anfang Juli auf deutschen Flughäfen gelten, sind heute auch für Österreich und die Schweiz in Kraft getreten. Reisende, die vom Flughafen Wien in Richtung USA abheben, dürfen ab sofort keine Geräte mit leerem Akku mehr im Handgepäck haben, oder müssen mittels Ladegerät die Funktionstüchtigkeit des Geräts beweisen.

Diese Kontrollen werden nur fallweise beim Boarding durchgeführt, sagte AUA-Sprecher Wilhelm Baldia am Freitag auf APA-Anfrage. Bei den Kontrollen geht es darum, Attrappen von Laptops, Kameras, Tablets und Smartphones auszusieben - Grund ist die Sorge vor Terroranschlägen. Wer also ein leeres Gerät dabei hat, sollte es im normalen Gepäck verstauen, da elektronische Geräte, die beim Boarding nicht aktiviert werden können, nicht transportiert werden dürfen.

"Keine Auswirkungen"

Bereits Anfang Juli hatte die amerikanische Transportsicherheitsbehörde (TSA) mitgeteilt, dass auf Direktflügen in die USA keine leeren Akkus mehr mitgenommen werden dürfen. Hintergrund dieser verschärften Sicherheitsmaßnahmen ist die Sorge vor Sprengsätzen, die an Bord von Flugzeugen geschmuggelt werden könnten.

"Wir erwarten keine Auswirkungen auf den normalen Flughafenbetrieb. Die einzigen Direktverbindungen ab Wien in die USA werden von AUA durchgeführt", so Flughafen-Sprecher Peter Kleemann. (APA, 10.10.2014)

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