Neue Debatten um den weiblichen Orgasmus - Nahtod-Erfahrungen können realistisch sein

10. Oktober 2014, 18:09
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Neue Debatten um den weiblichen Orgasmus

London - Spätestens seit Freud und seinen fragwürdigen Theorien zur weiblichen Sexualität wird auch in Fachkreisen darüber diskutiert, was es mit dem weiblichen Orgasmus auf sich hat. Der neueste Beitrag stammt von dem italienischen Forscherpaar Vicenzo und Giulia Puppo, das im Fachblatt "Clinical Anatomy" zu dem Schluss kommt, dass es keine anatomische Struktur in der Vagina gebe, die zum Höhepunkt führen könne.

Dieser habe immer mit der Klitoris zu tun. Kritik ließ nicht lange auf sich warten: In der Zeitschrift "New Scientist" etwa beanstandete Expertin Kayt Sukel, dass die Puppos die Komplexität der weiblichen Sexualität gewaltig unterschätzen würden.

Nahtod-Erfahrungen können realistisch sein

Southampton - Forscher haben in der bisher größten Studie über Nahtoderfahrungen überprüft, ob diese bloß Halluzinationen oder doch reale Erinnerungen sind. Das im Fachblatt "Resuscitation" veröffentlichte Ergebnis: Zumindest ein Wiederbelebter berichtete nicht nur davon, außerhalb seines Körpers umhergeschwebt zu sein. Er konnte auch genau wiedergeben, was während seines Herzstillstands im Raum geschah. (red, DER STANDARD, 11.10.2014)

Abstract
Resuscitation: "AWARE—AWAreness during REsuscitation—A prospective study"

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