Erneut Bär im Lungau gesichtet

10. Oktober 2014, 17:53
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Kein direkter Kontakt zwischen Tier und Mensch - Feuerwehr informierte Bewohner der Gemeinde Göriach

Im Salzburger Lungau ist erneut ein Bär gesichtet worden. Zwei Wochen nachdem ein 71-jähriger Landwirt beim Zusammentreffen mit einem Braunbären leicht verletzt worden ist, hat ein Bauer am Freitag gegen 11.00 Uhr im Bereich des "Ochsenforstes" bei Göriach wieder einen Bären entdeckt. Ob es sich um das gleiche Tier handelte, stand nicht fest, es schien aber wahrscheinlich.

Der Landwirt hatte laut ersten Informationen Unruhe bei seinen Tieren bemerkt und aus Routine nachgesehen. Nachdem ihm der Grund für die Unruhe zuerst nicht aufgefallen ist, entdeckte er - bereits am Heimweg - von seinem Auto aus in rund 15 Metern Entfernung den Bären. Das Tier war zu diesem Zeitpunkt rund 100 Metern von den Rindern entfernt.

"Kein Kontakt zwischen Tier und Mensch"

"Im Rahmen der Sichtung ist es zu keiner Verletzung gekommen. Es gab keinen direkten Kontakt zwischen Tier und Mensch", sagte der zuständige Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP).

Schwaiger leitete in Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg alle weiteren Schritte ein und ersuchte die Bevölkerung, sich im Falle weiterer Sichtungen umgehend bei der BH (Telefon: 06474/6541-0) zu melden.

Einem Sprecher Schwaigers zufolge wurden noch am Freitag nach ersten Spuren gesucht. Vor allem eine DNA-Probe könnte laut Bärenanwalt Rauer bei der Identifikation des Tieres und damit bei eine Einschätzung der Gefährlichkeit des Bären helfen.

Am 23. September wurde auf einer Alm am Schwarzenberg bei Thomatal (Lungau) ein 71-jähriger Landwirt von einem Bär leicht verletzt.

WWF und Österreichische Bundesforste informieren in einer gemeinsamen Broschüre über das richtige Verhalten bei Kontakt mit Bär, Luchs und Wolf. (APA, 10.10.2014)

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