Schinkels wird sportlicher Leiter in St. Pölten

10. Oktober 2014, 12:16
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Als Cheftrainer wurde der bisherige Co- Michael Steiner bestätigt

Michael Steiner wird den SKN St. Pölten auch weiterhin betreuen. Zudem kommt soll Frenkie Schinkels als Sportmanager dafür sorgen, dass die "Wölfe" nach enttäuschendem Saisonstart wieder in Fahrt kommen. Das gaben die Niederösterreicher am Freitag bekannt.

"Ich werde alles daran setzen, die Mannschaft so schnell wie möglich zurück in die Erfolgsspur zu führen", sagte Steiner, der am Dienstag die Trainingsagenden von Herbert Gager übernommen hatte, auf der Vereinshomepage. Derzeit liegt der SKN entgegen den eigenen Erwartungen auf Platz sieben, nur drei Punkte vor den Abstiegsrängen.

Dieselbe Philosophie

Der 40-jährige Salzburger, der mit der Salzburger Austria 1994 im UEFA-Cup-Finale gegen Inter Mailand kickte und später als Nachwuchscoach bei Red Bull arbeitete bzw. den FC Pinzgau heuer zum Titel in der Salzburger Liga führte, betonte den guten Draht zu Schinkels: "Wir haben sehr schnell gesehen, dass wir dieselbe Fußball-Philosophie leben."

Für Schinkels ist es nach vier Jahren ein Comeback im Profifußball, zuletzt arbeitete er als Teammanager des SC Krems in der niederösterreichischen Landesliga. Der gebürtige Niederländer, der in der Vergangenheit St. Pölten, die Wiener Austria, Austria Kärnten und die Vienna betreute, folgt Christoph Brunnauer, von dem sich der Verein in der Vorwoche getrennt hat.

Viel Herz, viel Leidenschaft, noch mehr Einsatz

"Ich habe eine genaue Vorstellung, wie der Fußball gespielt werden soll, und diese Ideen will ich beim SKN einbringen", betonte Schinkels. Seine neue Aufgabe will er "mit 100 Prozent Herz, mit 100 Prozent Leidenschaft und 120 Prozent Einsatz in Angriff nehmen".

Auftritte in der NV-Arena sind für Schinkels jedenfalls kein Neuland. Im August war er anlässlich des Europa-League-Qualifikationsspiels gegen PSV Eindhoven gemeinsam mit Marlena Martinelli im Gesangseinsatz. Neben seinen Ausflügen ins Schlagergenre trat der leidenschaftliche Sprücheklopfer in den vergangenen Jahren auch als "Dancing Star", Kolumnist bei einer Gratis-Zeitung oder TV-Experte in Erscheinung. (APA/red - 10.10.2014)

  • Geht dorthin, wo es weh tut: Frenk Schinkels.
    foto: apa/pfarrhofer

    Geht dorthin, wo es weh tut: Frenk Schinkels.

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