Schlimmster Smog seit acht Monaten schnürt Pekingern die Luft ab

10. Oktober 2014, 11:14
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Die Feinstaub-Konzentration beträgt das 15-fache des WHO-Grenzwerts

Der schlimmste Smog seit acht Monaten raubt den Pekingern den Atem. Die Behörden riefen am Freitag den zweiten Tag in Folge die zweithöchste Alarmstufe "Orange" für die 20 Millionen Einwohner der chinesischen Hauptstadt aus. Die US-Botschaft warnte vor "gefährlichen" Schadstoffwerte.

Gefährlicher Feinstaub

Die Konzentrationen des besonders gefährlichen Feinstaubs mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer überstiegen seit Mittwoch schon das 15-fache des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Menschen wurden aufgefordert, die Fenster zu schließen und sich auf der Straße mit Atemschutzmasken gegen die Luftverschmutzung zu schützen. Kinder und ältere Menschen sollten möglichst nicht vor die Tür gehen.

Die Sichtweite war auf wenige Meter reduziert. Mehrere Autobahnen wurden wegen der schlechten Sicht gesperrt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Es herrschte auch Nebel, geringer Wind und hohe Luftfeuchtigkeit.

Für Nordchina galt die Alarmstufe Gelb, die dritthöchste Stufe. Die Behörden beklagten, dass Bauern auf den Feldern Stroh verbrennen, was noch zur Luftverschmutzung beitrage. Allerdings haben nach der Ferienwoche zum Nationalfeiertag vergangene Woche auch viele Fabriken wieder die Produktion angefahren. (APA, derStandard.at, 10.10.2014)

  • Peking leidet unter dem schlimmsten Smog seit Februar.
    foto: reuters/jason lee

    Peking leidet unter dem schlimmsten Smog seit Februar.

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