AUA: Steuerbegünstigung hängt an Vergleich

9. Oktober 2014, 18:29
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Steuerbegünstigung für Gehaltsnachzahlung nur bei Vergleich mit AUA

Wien - Ein bis zuletzt umstrittener Punkt in den Verhandlungen über einen neuen AUA-Kollektivvertrag ist für das AUA-Bordpersonal essenziell: Die Besteuerung der Nachzahlung der seit zwei Jahren bei KV-Flucht und Betriebsübergang zur Tyrolean verlorenen Gehaltsbestandteile.

Die Lösung hängt laut Steuerrechtsexperten nicht am neuerlichen Betriebsübergang per März 2014 zurück in die "Austrian", sondern am Vergleich, dessen Feinschliff AUA und Betriebsrat (respektive ihre Anwälte) bis Ende Oktober schaffen müssen. Basis für einen solchen ist, dass Betriebsrat und Gewerkschaft ihre Klagen gegen den Betriebsübergang (zur Tyrolean) und auf Nachwirkung des alten KV beilegen. Die AUA muss sich zudem mit bis zu 600 Einzelklägern einigen. Diese Vergleiche sind dann Basis für eine Steuerbegünstigung der Nachzahlungen. Sonderzahlungen werden - wie die gesetzliche Abfertigung - gestaffelt besteuert: 6,0 Prozent (bis 24.380 Euro pro Jahr), 27 Prozent für weitere 25.000 Euro und 35,5 Prozent (weitere 33.333 Euro). (ung, DER STANDARD, 10.10.2014)

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